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	<title>Die Hälfte der Ummah</title>
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	<description>Für starke muslimische Frauen und solche, die es werden wollen</description>
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		<title>7 wunderschöne Dua (Bittgebete), die du bei Kummer, Trauer und Sorgen sprechen kannst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ummabdurrahman]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 May 2021 10:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für sich selbst sorgen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal durchleben wir schwierige Zeiten. Zeiten, in denen uns alles dunkel und bedrückend erscheint. Doch wir können etwas dafür tun, dass wieder Licht in unsere Seele und unser Sein kommt...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/7-dua-die-du-bei-trauer-sorgen-und-kummer-sprechen-kannst/">7 wunderschöne Dua (Bittgebete), die du bei Kummer, Trauer und Sorgen sprechen kannst</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de">Die Hälfte der Ummah</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich weine. Ich presse ein Kissen an mein Herz. Damit es nicht in tausend Stücke springt. Es ist ein schwerer Tag – schmerzvoll und dunkel. So wie all die anderen Tage,<a href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/knospe-meines-herzens-du-bluehst-im-paradies/"> seit Sarah nicht mehr da ist</a>. Nicht mehr in meinem Bauch. Nicht mehr in ihrem Bettchen. Nicht mehr in diesem Leben.</p>



<h2>Nichts ist mehr, wie es war</h2>



<p><a href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/selbstfuersorge-fuer-muslime-5-wege-dir-mit-dem-islam-gutes-zu-tun/">Gut zu mir selber sein</a>? Etwas dafür tun, dass es mir besser geht? Unmöglich. Jeder Ansatz von Selbstmitgefühl wurde vor zwei Wochen auf der Intensivstation beendet. Mein ganzer Alltag, mein ganzes Sein ist in sich zusammengestürzt. Nichts ist mehr wie es war. Meine Trauer ist größer als meine Kraft. Hat mich unter sich begraben. Meine Seele ist düster. Ich habe einfach kein Licht mehr. Keinen Halt. Keinen Mut.</p>



<p>Nach dem Tod meiner Tochter war es das, was ich fühlte.</p>



<p>Kennst du das auch?</p>



<h2>Wenn alles wie immer ist – nur nicht für dich</h2>



<p>Die Sonne ist längst aufgegangen. Aber in dir drin ist noch immer finsterste Nacht. Eine Amsel singt ein Frühlingslied. Doch du bleibst in Stille versunken. Alle sind tätig, lebendig, aktiv. Busse fahren. Kinder lachen. Die Müllabfuhr holt, was vom Leben übrigblieb.</p>



<p>Alles ist wie immer.</p>



<p>Da draußen.</p>



<p><a href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/wenn-depression-muslime-trifft-und-was-du-dann-tun-kannst/">Jenseits des gesichtslosen Dunkels, das dich gefangen hält</a>. Jenseits der qualvollen Stille, die dich umschließt. &nbsp;</p>



<p>Nur für dich, für dich ist nichts wie immer. Du bist nicht dabei. Nicht draußen. Nicht nirgends.</p>



<h2>Keine Kraft für gar nichts</h2>



<p>Liegst zusammengerollt in deinem Bett. Wie eine Schnecke in ihrem Perlmutthaus. Möchtest aufstehen, aber es fehlt dir an Kraft. Willst etwas Gutes tun. Für dich. Für andere. Für deine Religion. Aber du fühlst dich begraben unter einem Berg ungeweinter Tränen, Schuldgefühle und Selbstvorwürfe.</p>



<p>Wie gern würdest du etwas von dieser Schwere loswerden. Dem Dunkel entkommen. Und sei es nur für einen kurzen Augenblick.</p>



<p>Aber wie bitte soll das gehen?</p>



<h2>Das Wissen darum, das Allah nahe ist</h2>



<p>Glaub mir, es geht.</p>



<p>Es gibt einen Ausweg. Auch für dich.</p>



<p>Es gibt einen Weg, der aus diesem Dunkel herausführt. Aus dieser Starre. Aus dieser Enge. Aus diesem verlorenen Einsam sein.</p>



<p>Denn auch in der dunkelsten Dunkelheit, der stillsten Stille und der einsamsten Einsamkeit gibt es jemanden, der nahe ist. Der dir nahe ist.</p>



<p>Und das ist Allah. Dein Schöpfer. Der Wender der Herzen.</p>



<p>Der deinen Kummer kennt. Und um jede deiner Tränen weiß.</p>



<h2>Sich mit Dua an Allah wenden</h2>



<p>Er, dem das Innerste deines Herzens nicht verborgen ist &#8211; Er ist auch der Erhörer der Bittgebete.</p>



<p>Der bereit ist, dich zu hören. Zu erhören. Wo immer, wann immer und in welchem Zustand du auch bist.</p>



<p>Denn Er sagt im Quran:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Und wenn meine Diener dich nach mir fragen. Ich bin nahe. Ich erhöre den Ruf des Bittenden, wenn er Mich ruft.“ </p><cite>Sura 2:186</cite></blockquote>



<p>Wie schön ist dieser Vers! Denn er segnet uns mit dem Wissen um zwei Dinge, die uns guttun. In jeder Lage. Also auch jetzt.</p>



<ol type="1"><li>Das Wissen, das Allah Seinen Dienern nahe ist.</li><li>Dass Allah unseren Ruf erhört, wenn wir Ihn anrufen.</li></ol>



<p>Und dieses Wissen zeigt uns einen Ausweg. Weist uns die Richtung, in die wir gehen können. Auch wenn nichts mehr geht.</p>



<p>Du weißt, was ich meine, nicht wahr? Richtig!</p>



<h2>Das Sprechen von Dua – Allah um Hilfe bitten</h2>



<p>Das Erbitten von Allah ist Balsam für deine trauernde Seele. Es hilft dir, wieder in Beziehung zu treten. Zu Allah. Und zu dir selbst und deinen Gefühlen.</p>



<p>Vor Allah brauchst du dich nicht verbergen. Er weiß ja alles über dich. Du kannst dich so verletzlich zeigen, wie du wirklich bist. In deiner ganzen Schwäche, Trauer und Zerbrechlichkeit. Du musst keinen Schein wahren, keine Maske aufsetzen, keine Stärke beweisen.</p>



<p>Im Gegenteil, du darfst und sollst erkennen, wie abhängig du bist. Wie wenig du in der Hand hast. Wie begrenzt deine Kraft ist. Dein Einfluss. Deine Macht. Verstehe, wie zart du bist. Wie bedürftig. Wie angewiesen auf Allahs Barmherzigkeit, Gnade und Rechtleitung.</p>



<p>Befreie dich von der Last des Zauderns über vergangene Entscheidungen, von der Illusion, du hättest irgendetwas verhindern oder herbeiführen können.</p>



<p>Und wende dich an Ihn, der Macht über alle Dinge hat. In dessen Hand dein Schicksal liegt und der Zustand deines Herzens.</p>



<p>Mach Dua. Erbitte von Allah. Und öffne dich für das, was Er dir zuteilwerden lässt.</p>



<h2>5 Dua, die dir Trauer und Kummer erleichtern können</h2>



<p>Bevor ich dir gleich 5 segensreiche Bittgebete zeige, die du sprechen kannst, lass mich dir mitteilen, was der Gesandte Allahs, saws, über Dua sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p><em>„Dua ist (das Wesen des) Gottesdienst(es).“</em></p><cite>Prophetischer Hadith</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote"><p><em>„Für Allah gibt es nichts Edleres als Dua.“ </em></p><cite>(Ahmad, Tirmidi, Hakim, u.a.)</cite></blockquote>



<p>Wann immer du dich an Allah wendest, sei dir gewiss: Du tust das Beste, was du tun kannst!</p>



<p>Hier ist nun endlich eine Auswahl an wunderschönen Bittgebeten für dich, die du vielleicht in Not bist. Möge Allah sie von dir annehmen und dir das Schwere leicht machen<strong>.</strong></p>



<h3>Das Dua bei Trauer und Kummer</h3>



<p>Als Erstes möchte ich jenes seelenheilende Dua mit dir teilen, welches mich damals aus meiner tiefsten Traurigkeit herausholte. Indem es mein Herz berührte. Von ganz ganz innen.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p><em>„Oh Allah, ich bin dein Diener/deine Dienerin, Sohn (Tochter) deines Dieners und Sohn (Tochter) deiner Dienerin. Du bist Herr über mich, Deine Entscheidung über mich wird immer ausgeführt und Deine Bestimmung über mich ist gerecht.</em></p><p><em>Ich bitte dich mit all Deinen Namen, mit denen du dich selbst benannt hast oder die Du in Deinem Buch herabgesandt hast, oder die Du einem Deiner Geschöpfe lehrtest, oder die Du mit Deinem verborgenen Wissen bei Dir aufbewahrst, dass du den Quran zum Frühling meines Herzens, zum Licht meiner Brust, zur Beseitigung meiner Trauer und zum Schwinden meines Kummers machst. </em></p><cite>(Ahmad 1/391), von Albani als sahih eingestuft</cite></blockquote>



<p>Subhanallah, wie heilsam diese Worte sind. Schon allein das Sprechen dieses Bittgebetes tut wohl. Erinnert uns daran, dass die Lage, in der wir uns befinden, das ist, was Allah, der Gerechte, für uns bestimmt hat. Es ist unsere Prüfung. Unser Quadr, das uns nicht verfehlen sollte. Doch auch das Heilmittel für unsere Traurigkeit wird in diesem Dua erwähnt: der Quran. Das Buch der Rechtleitung, das unsere verwundeten Herzen wieder zum Blühen bringen kann. Alhamdullilah.</p>



<h3>Das Dua in der Notlage</h3>



<p>Wer von uns ist frei von Not? Wer von uns trägt keinen Schmerz? Wer von uns hat keine Sorgen? Wir alle durchleiden Erschwernisse, die uns belasten und bedrücken. Der Gesandte Allahs, saws, pflegte in Zeiten der Sorge und des Kummers dieses Dua zu sprechen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p><em>Es gibt keine Gottheit außer Allah, dem Gewaltigen, dem Sanftmütigen. Es gibt keine Gottheit außer Allah, dem Herrn des gewaltigen Thrones. Es gibt keine Gottheit außer Allah, dem Herrn der Himmel, dem Herrn der Erde, dem Herrn des gewaltigen Thrones.</em></p><cite>( Muslim und Buchari)</cite></blockquote>



<p>In diesem Dua bringen wir zum Ausdruck, dass wir Allahs allumfassende Macht anerkennen und uns Ihm allein hingeben.</p>



<h3>Das Dua bei Betrübnis und Niedergeschlagenheit</h3>



<p>Von Asmaa bint Umays, ra, wird berichtet, dass der Gesandte Allahs, saws, sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8222;<em>Soll ich dir nicht einige Worte beibringen, die du sagen kannst, wenn du dich betrübt, deprimiert oder besorgt fühlst</em>:</p></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8218;<em>Allah, Allah ist mein Herr, ich geselle Ihm nichts bei.&#8216;</em>&#8222;</p><cite>(Abu Dawud, Ibn Majah)</cite></blockquote>



<h3>Das Dua um beständigen Beistand</h3>



<p>Ein weiteres wunderschönes Dua ist die an Allah gerichtete Bitte, stets und ständig von Seiner barmherzigen Fürsorge begleitet zu sein:</p>



<p><em>„Oh Allah, Deine Barmherzigkeit ist es, die ich mir erhoffe, und überlasse mich nicht einen Augenblick mir selbst und verbessere alle meine Angelegenheiten, es gibt keine Gottheit außer Dir.“</em> (Abu Dawud, Ahmad)</p>



<h3>Das Dua von Yunus</h3>



<p>Das Bittgebet, welches Yunus in höchster Not sprach, als er sich im dunklen Bauch des Walfischs befand, ist ein ganz besonderes Gebet. Es wird von jedem Muslim angenommen, der es spricht.</p>



<p>Denn der Gesandte Allahs, saws, sagte:</p>



<p>„Das Dua von Du-n-Nun (d.h. der mit dem Fisch), während er sich im Bauch des Wales befand, lautete:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p><em>‚Es gibt keine Gottheit außer Dir. Preis sei Dir. Ich gehörte gewiss zu den Unrechthandelnden.‘ Kein Muslim wird jemals dieses Dua sprechen, ohne dass Allah ihm darauf antworten wird.“</em> </p><cite>(Ahmad, Tirmidi, an-Nasai)</cite></blockquote>



<h3>Den Kummer nur Allah klagen</h3>



<p>Erinnerst du dich an die Geschichte des Propheten Yakub, alaihi salam? Daran, wie sehr er von Trauer ergriffen und von Tränen überwältigt war, als er seinen geliebten Sohn Yusuf, alaihi salam, vermisste? Er erblindete vor Kummer! Dennoch klagte er niemandem sein Leid. Nur Allah allein. Und was pflegte er zu sagen? Er sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Er sprach: Siehe, ich trage meinen Kummer und Gram nur zu Allah. Und ich weiß von Allah, was ihr nicht wisst.“ </p><cite>(Sura 12:86)</cite></blockquote>



<p>Er pflegte das schöne Denken über Allah. Und all sein Kummer konnte daran nichts ändern. Er war voller Vertrauen in Allah und Dessen weisen Ratschluss.</p>



<p>Möge Allah auch uns die schöne Geduld schenken, die Er Yakub schenkte und unser Denken über Ihn stets gut sein lassen.</p>



<h3>Das Dua um Erleichterung</h3>



<p>Auch wenn gerade alles schwer ist und du das Gefühl hast, es gäbe keinen Ausweg und keine Hoffnung, sei dir gewiss, Allah kann deine Lage ändern und es dir leicht machen. Denn Er ist ja zu allem imstande.</p>



<p>Sprich dieses Dua:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p><em>Oh Allah, Es gibt nichts Leichtes, außer was Du leicht gemacht hast. Und wenn Du willst, machst du die Trauer leicht.</em> </p><cite>(Ibn Hibban, Ibn as-Sunni)</cite></blockquote>



<p>Vertraue darauf, dass alles sich zum Guten wenden wird. Und erinnere dich daran, dass Allah im Quran sagt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wahrlich mit der Erschwernis kommt die Erleichterung. Mit der Erschwernis kommt die Erleichterung. </p><cite>(Sura 94:5-6)</cite></blockquote>



<h2>Wenn das Dunkel wieder Licht trägt</h2>



<p>Auch bei mir hat die Trauer sich irgendwann gelichtet. Es hat lange gedauert. Das ja. Und es war schwer. Mühsam. Und kraftraubend. Viele Regentropfen sind auf die Erde gefallen, viel Wasser ist die Bäche hinuntergeflossen, viele Rosen sind erblüht und wieder verwelkt, viele Worte sind geschrieben und viele verschwiegen worden.</p>



<p>Weg ist sie noch immer nicht. Die Trauer um Sarah. Aber sie ist leichter geworden. Ich kann sie jetzt tragen, alhamdullilah. Und dafür danke ich Allah, dem Erhörer der Bittgebete, der das Schwere leicht macht und die Herzen weit.</p>



<h2>Du und dein Dua</h2>



<p>Ich hoffe, diese kleine Sammlung von Dua erreicht dich gerade, wenn du sie am meisten brauchst und hilft dir, wieder Mut zu fassen und erste Schritte heraus aus dem Dunkel deines Kummers, deiner Depression oder deiner Trauer zu gehen.</p>



<p>Wenn du das Gefühl hast, du schaffst es nicht allein oder dein Leiden überwältigt dich, dann <a href="https://www.islamundpsychologie.de/">suche dir psychologische Hilfe</a> von außen.<a href="https://www.islamische-beratung.com/"> Suche einen Berater oder Therapeuten auf</a>, der dich auf deinem Weg zurück zu seelischer Stärke unterstützt. Du musst es nicht allein schaffen.</p>



<h2>Deine Erfahrungen</h2>



<p>Erzähle mir gern in den Kommentaren von deinen Erfahrungen. Erzähle uns, ob das Sprechen von Dua dir gutgetan hat, welches Dua dir am meisten geholfen hat, ob sich etwas an deiner Situation oder deiner Wahrnehmung verändert hat. Ich freue mich darauf, von dir zu lesen!</p>



<p>PS: Wenn du gern den arabischen Wortlaut der Bittgebete lernen möchtest, empfehle ich dir das kleine Buch „Hisnul Muslim“. Dort findest du alle wichtigen Adhkar mit Quellenangaben und arabischem Wortlaut sowie in Lautumschrift.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sich Vergleichen: Der Räuber der Freude und wie du ihn zähmst</title>
		<link>http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/sich-vergleichen-wie-die-sunna-dir-hilft-vergleiche-positiv-fuer-dich-zu-nutzen-und-neidgefuehle-loszuwerden/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=sich-vergleichen-wie-die-sunna-dir-hilft-vergleiche-positiv-fuer-dich-zu-nutzen-und-neidgefuehle-loszuwerden</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ummabdurrahman]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2020 13:49:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für sich selbst sorgen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Sich vergleichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sich mit anderen zu vergleichen, kann ganz schön deprimierend sein. Doch es geht auch anders. Erfahre hier, wie dir ein Hadith des Gesandten Allahs, saws, dabei helfen kann, die Freude in dein Leben zurück zu holen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>&#8222;Der Vergleich ist der Räuber der Freude.&#8220;</p>



<p>Kennst du dieses Sprichwort? Bestimmt hast du es schon mal gehört. So oder so ähnlich. Und auch wenn nicht, erlebt hast du es sicher schon! Wie dir plötzlich alles, was du hast und kannst und tust ganz klein und unbedeutend und armselig erscheint &#8211; im Vergleich zu dem, was andere haben oder können oder erreichen.</p>



<p>Sich vergleichen tut oft weh. Da stimmst du mir sicher zu, oder? </p>



<p>Woran das liegt?</p>



<p>Das finden wir später heraus, inshaallah. Lass uns doch erstmal das Sprichwort in Alltag übersetzen. </p>



<h2>Sich vergleichen: missmutig durch den Alltag</h2>



<p>Das könnte dann zum Beispiel so aussehen:</p>



<p>Ich stehe morgens auf, gieße mir einen Kaffee ein und bin eigentlich ganz zufrieden mit mir und der Welt. Die Sonne scheint, das Kleinkind lacht und die Haare liegen direkt auch mal ganz gut.</p>



<p>Doch dann hole ich mein Handy raus (an dieser Stelle: bedrohliches Trommeln im Hintergrund). Und während die Milch den Kaffee küsst, werfe ich einen Blick auf das Leben der anderen. Nur kurz, versteht sich. Nur gaaaanz nebenbei. Schließlich bin ich keine von diesen Immer- Online- Mamas, hehe. </p>



<h3>Hopplahopp, das Teufelchen</h3>



<p>Ein Blick nach hier, ein Scroll nach da&#8230; </p>



<p>Schon geht es los, tatütata: </p>



<p>&#8222;Oh, Schwester XYZ hat noch ein Baby bekommen. Und parallel dazu hat sie ein neues Buch veröffentlicht.  Mashaallah!&#8220; </p>



<p>Abwesend rühre ich meinen Kaffee um und ringe die <s>Neidgefühle</s> Minderwertigkeitskomplexe nieder. Mit mäßigem Erfolg.</p>



<p>Denn Hopplahopp, das Teufelchen in meinem Kopf, ist längst hellwach und kichert schadenfroh. </p>



<p>&#8222;Endlich Frühstück!&#8220;, denkt es sich! &#8222;Hmm, lecker Whatsapp-Nachrichten und Insta-Stories. Nix wie ran ans Buffet.&#8220;</p>



<p>Und schon hört man es schmatzen&#8230;</p>



<p>Die Reste krieg ich prompt serviert. Zerkrümelte Gedanken. Spitz und kantig und gar nicht lecker. </p>



<p>Zum Beispiel solche:</p>



<h3>Die andere Mutter und Ich</h3>



<p>&#8222;Sieben Kinder hat sie, allahummabarik. Und dann auch noch ein Buch geschrieben. Mashaallah! Und ich? Ich habe nur zwei, drei, vier Kinder. Und bin trotzdem total geschafft (Please don´t tell anyone!) Und das einzige, was ich online eingebracht habe, sind meine Longtail-Looser-Keywords bei Google. </p>



<p>À la: </p>



<ul><li><a href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/mama-burnout-warum-es-manchmal-ganz-schoen-schwer-ist-eine-supermama-und-hausfrau-zu-sein/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mutter und trotzdem traurig</a></li><li><a href="https://www.apotheken-umschau.de/Muedigkeit/Fuenf-Tipps-gegen-Muedigkeit-344577.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schlecht geschlafen &#8211; was nun? </a></li><li><a href="https://www.urbia.de/magazin/familienleben/muetter/muetter-schluss-mit-schuldgefuehlen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erste Hilfe bei Schuldgefühlen</a> </li><li><a href="https://www.wireltern.ch/artikel/frauen-achten-zu-wenig-auf-ihre-beduerfnisse-767" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hausfrauen-Burnout</a></li><li>und so weiter und so fort.</li></ul>



<h3>Die Freizeit-Profis und Ich</h3>



<p>&#8222;Und ah, Schwester ABC  hat am Wochenende mit ihren Kindern einen pädagogisch wertvollen Ausflug in den Wald gemacht. Mit Würstchen und Stockbrot und Naturerziehung und so&#8230;</p>



<p>Und ich?</p>



<p>Habe es gerade mal geschafft, mich zum nächstgelegenen städtischen Spielplatz zu schleppen und ein halbes Dutzend Sandeis in Plastewaffeln zu verzehren.</p>



<p>Was für ein müder-mieser Mama-Muffel ich doch bin!</p>



<p>Und dann auch noch das hier:</p>



<h3>Das richtige Mindset und Ich</h3>



<p>Ach, und Bruder DEF hat wieder einen ganz tollen Livestream geschaltet mit richtig guten Tipps zum richtigen Mindset und so. Er strahlt das auch voll aus. Sieht immer so entspannt aus. Lächelt sanft. Und spricht in kohärenten Sätzen. </p>



<p>Und ich? </p>



<p>Zucke furchtsam zusammen, wenn mir mein gestresstes Selbst aus dem Spiegel entgegen grimmt. Bin total entspannt. Nicht! Und kohärente Sätze? Forget about it! </p>



<p>So geht es fort und immerzu steigt Zweifel auf in meine Ruh &#8211; und ruft und lärmt: </p>



<p>&#8222;So schlecht bist du!&#8220; &#8222;So klein bist du!&#8220; &#8222;So arm bist du!&#8220; </p>



<p>Was natürlich nicht stimmt!</p>



<p>Oder vielleicht doch?</p>



<h2>Sich vergleichen: wie Kirschkerne im Kopf!</h2>



<p>Das kleine Teufelchen hat es sich in meinem Kopf herrlich bequem gemacht. Es spuckt mir kratzige Gedanken ins Gehirn wie andere Leute Kirschkerne in die hohle Hand:</p>



<p>&#8222;Wie machen die das bloß alle?&#8220; </p>



<p>&#8222;Und wann?&#8220; </p>



<p>&#8222;Warum kann, habe, schaffe ich das alles nicht?&#8220;</p>



<p>&#8222;Was mache ich nur falsch?&#8220;</p>



<p>&#8222;Und was ist eigentlich mit meinem Mindset nicht in Ordnung?&#8220; </p>



<p>&#8222;Habe ich überhaupt eins?&#8220;</p>



<div class="wp-container-1 wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container">
<p>&#8222;Warum bin ich nicht so entspannt, aktiv, erfolgreich, sorgenfrei, glücklich verheiratet, gesund ernährt, wohl temperiert, super strukturiert, top organisiert  und super gut trainiert &#8211; wie XYZ?</p>



<p>Oder:</p>
</div></div>



<p>&#8222;Warum habe ich keinen Garten vor der Tür, keinen Wald hinterm Haus, kein Pool vor der Nase, kein Pferd im Stall, keine Katze auf dem Sofa, keine Promotion in der Tasche, keinen Mumm in den Knochen &#8211; wie CDEFG?&#8220; </p>



<p>Kurz: </p>



<p>&#8222;Warum bin ich so eine arme Versagerin?&#8220; </p>



<p>Puh&#8230; Heul&#8230;Seufz&#8230;und Ach! Der Tag ist noch so jung. Und doch schon voller Ungemach.</p>



<h2>Sich vergleichen: ein Weg ins Verderben?</h2>



<p>Das alles kommt dir bekannt vor? </p>



<p>Willkommen im Jammer-Tal der Selbstzweifel, wo allüberall nur Disteln blühen! Wo das Selbstmitleid wuchert und der Frust schneller wächst als die Vogelmiere im Schulgarten nebenan.</p>



<p>Wie sind wir bloß hierher geraten? Und vor allem &#8211; wie kommen wir hier wieder raus?</p>



<h3>Das Leben der anderen</h3>



<p>Fangen wir mit der ersten Frage an &#8211; damit wie alles begann:</p>



<p>Mit einem Kaffee. Richtig! Aber der kann nix dafür. </p>



<p>Mit einem Blick auf das Handy?  Das ist schon ganz nah dran!  Aber noch zu unpräzise. Denn um genau zu sein, war es vor allem der Blick auf das  vermeintlich bessere Leben der anderen, mit dem das ganze Elend begann.</p>



<p>Dieser (neidvolle?) Blick ließ eine unsichtbare Dornenhecke wachsen, an der wir uns eifrig die Augen ausstechen. Wie all die ungeduldigen Prinzen, die Dornröschen vor der Zeit aus ihrem hundertjährigem Schlaf wecken wollten. </p>



<p>Dieses Blicken auf das, womit Allah die anderen gesegnet hat, verstellt uns den Blick. Den Blick auf uns und unser Leben. Und auf das, womit Allah uns beschenkt hat. </p>



<h3>Sehend und doch blind</h3>



<p>Wir blicken auf das, was andere haben. Zum Beispiel sieben Kinder und ein selbstgeschriebenes Buch. Und übersehen dabei das Baby in unserem Arm, das sich friedlich schlummernd an uns schmiegt. Lebendig und warm. Und die Zeilen, die wir gerade schreiben. Und die immerhin ein Anfang sind&#8230;</p>



<p>Wir blicken auf das, was andere machen. Zum Beispiel tolle Ausflüge in den herbstbunten Wald. Und sind blind für das, was wir selbst machen können. Zum Beispiel uns darüber freuen, dass wir so ein liebes und großzügiges Kind haben, das uns mit Unmengen liebevoll gefüllter Sandeis-Waffeln verwöhnt und ganz und gar zufrieden ist mit seinem Spielplatz-Schicksal.</p>



<p>Wir blicken auf das, was andere können. Zum Beispiel inspirierende Mind-Set-Videos drehen. Und verlieren aus den Augen, was wir selbst gut können. Zum Beispiel Gedichte schreiben. Oder Kaninchen züchten. Oder einen tristen Vorgarten in ein rauschendes Kunterbunt verwandeln. </p>



<p>Und deshalb fühlen wir uns arm. Und benachteiligt. Unfähig. Unnütz. Und ja, auch unglücklich. </p>



<p>Wir sind dann Gefangene unseres eigenen Blicks.  Machen uns die Welt eng  und schwer und unser Herz dunkel. </p>



<h2>Sich vergleichen: eigene Gaben in den Blick nehmen</h2>



<p>Aber diese Piekse-Hecke, die ist nicht alles! </p>



<p>Sie wächst nur, wenn wir sie lassen. Wenn wir also wollen, dann können wir sie zerteilen und auf das blicken, was jenseits ihrer dornigen Trübsal liegt. </p>



<p>Aber was ist das, da jenseits der Hecke? </p>



<p>Das sind wir.  Das, was wir haben, können und sind. Also all das, womit Allah, der Schenkende, uns gesegnet hat:</p>



<p>Zum Beispiel:</p>



<ul><li>unsere Familie</li><li>unsere Freunde</li><li>unser Zuhause</li><li>unser Körper</li><li>unser Verstand</li><li>unsere Religion!</li><li>unsere Talente</li><li>unsere Stärken und Schwächen</li><li>unsere Erfahrungen</li><li>unser Wissen</li><li>und vieles, vieles mehr.  Unzählbar vieles!</li></ul>



<p>Denn Allah sagt im Quran:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Und wenn ihr die Gunsterweise Allahs aufzählen wolltet, könntet ihr sie nicht berechnen. Wahrlich, der Mensch ist ungerecht und undankbar! würdet es nicht vermögen.</p><cite>Quran, Sura 14:34</cite></blockquote>



<h3>Allahs Versorgung und Bestimmung</h3>



<p>Jenseits dieser dornigen &#8222;Die-anderen-können-und-haben-es-besser- Hecke&#8220;, liegt somit <strong>unser</strong> Rizq und <strong>unser</strong> Quadr.</p>



<p>Wir werden nicht von dieser Welt gehen, ohne dass wir zuvor alles erhalten  haben, was für uns bestimmt ist.</p>



<p>Und es wird (uns) nichts geschehen als das, was Allah für uns bestimmt hat.</p>



<p>Denn, der Gesandte Allahs, saws, sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wahrlich, ein jeder von euch wird hinsichtlich seiner Erschaffung im Bauch seiner Mutter vierzig Tage zusammengebracht. Darauf ist er ebenso lange ein Blutgerinnsel, darauf ebenso lange ein Fleischklumpen. Darauf sendet Er zu ihm einen Engel, dem befohlen wird, vier Sachen aufzuschreiben: seine Taten, seine Versorgung (Rizq), seinen Todeszeitpunkt und ob er verdammt oder selig sein wird. </p><cite>Sahih Buchary</cite></blockquote>



<p>Und außerdem:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8222;Wisse, dass das, was dich verfehlte, dich nicht treffen sollte. Und dass das, was dich traf, dich nicht verfehlen sollte.&#8220;</p><cite>Riyad-us-Salihin, Nr. 62</cite></blockquote>



<p>Es gibt also weder einen Grund noch eine Rechtfertigung für dieses neidvolle Blicken auf die Versorgung und das Leben der anderen. </p>



<p>Wir könnten also eigentlich ganz entspannt und zufrieden sein. </p>



<p>&#8222;Sind wir aber nicht!&#8220;</p>



<p>Ja, du hast ja recht. Irgendwie sticht und stachelt es immer noch und piekst und brennt. Und so richtig was sehen, können wir auch noch nicht. </p>



<p>Aber alhamdullilah, wir sind Muslime! Und es gibt ein Schwert, das diese Hecke für uns teilen kann: </p>



<p>die Sunna des Gesandten Allahs, saws!</p>



<h2>Sich vergleichen: Das lehrt uns die Sunna </h2>



<p>Er, der Gesandte Allahs, saws, hat uns gelehrt, wie ein Vergleich zu führen ist, der uns vor dem Erblinden schützt und uns sehend macht für die Segnungen unseres Schöpfers.</p>



<p>Er, saws, sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Blicke zu jenen, die unter dir sind, und nicht zu jenen, die über dir sind, denn dies ist besser geeignet, dich davor zu bewahren, die Gaben Allahs gering zu schätzen.</p><cite>Sahih Muslim </cite></blockquote>



<p>Was können wir aus diesem Hadith lernen?</p>



<div class="wp-container-2 wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container">
<ul><li>Vergleiche zu ziehen zwischen sich und anderen ist nichts, was grundsätzlich falsch, schlecht oder schmerzhaft sein muss. Es gehört wohl zum Menschsein dazu, sich mit anderen zu messen, herauszufinden, wo man steht.  Es geht also gar nicht darum, das Vergleichen loszuwerden, sondern vielmehr darum, es in die richtige Richtung zu lenken. Dann kann es sogar sehr positive Folgen haben!</li></ul>



<ul><li>Entscheidend dafür ist das <strong>Wie</strong> des Vergleiches. Wie wir uns vergleichen, entscheidet darüber, ob wir uns in Neid, Selbstzweifeln und Undankbarkeit verlieren oder zunehmend achtsamer und dankbarer mit den Gaben Allahs umgehen.</li></ul>
</div></div>



<p>Was genau das bedeutet? </p>



<p>Das schauen wir uns jetzt an:)</p>



<h3>Die richtige Blickrichtung</h3>



<p>Der Gesandte Allahs, saws, hat uns gezeigt, in welche Richtung wir unsere Blicke lenken sollten, wenn wir uns vergleichen. Und in welche nicht!</p>



<p>Lass uns diese Lehre auf unser alltägliches Leben übertragen und mein obiges Beispiel mit der siebenfachen Mutter aufgreifen&#8230;</p>



<p>Überleg mal: </p>



<p>Was passiert, wenn du als Zweifachmutter auf die sieben Kinder einer anderer Mutter schaust? Erscheinen dir deine eigenen zwei nicht plötzlich wenig? Vielleicht sogar zu wenig?</p>



<p>Und jetzt stell dir vor, du triffst eine Frau, die sich seit Jahren sehnlichst ein Kind wünscht, aber keines bekommen kann. Oder eine Mutter, die gerade ihr geliebtes Kind zu Grabe getragen hat. Die zu Hause eine leere Wiege stehen hat, in der kein Atemzug mehr zu hören ist.  </p>



<p>Wie wirst du jetzt auf deine zwei Kinder schauen? Du wirst verstehen, wie reich du gesegnet bist. Wie schön es ist, dass du deine Kinder in den Arm nehmen, küssen und umsorgen kannst, anstatt ihr Grab auf dem Friedhof zu besuchen. Und du wirst dich dankbar fühlen. Dankbar dafür, Mutter zu sein. Mit Kindern gesegnet zu sein. </p>



<p>Das Blicken auf diejenigen, die mehr (Kinder, Geld, Talente, usw.) haben als wir selbst, kann also dazu führen, dass wir unsere eigenen Segnungen gering schätzen.  Wir geraten dann schnell in die Fänge des Neides und werden missmutig, traurig und unzufrieden.</p>



<p>Möge Allah uns davor bewahren.</p>



<h3>Vorhandenes wertschätzen statt Nichtvorhandenes bedauern</h3>



<p>Wenn wir aber zu jenen schauen, die weniger gesegnet sind als wir &#8211; dann geschieht etwas anderes. Der Schleier der Gewohnheit schwindet lautlos von unseren müden Augen. </p>



<p>Plötzlich nehmen wir überdeutlich war, dass wir in den Gaben Allahs schwimmen!  Wir erkennen, dass Allah, der Allerbarmer,  uns vor vielem  bewahrt hat, mit dem Er andere prüft. Und dass Er uns reich beschenkt hat aus Seiner unendlichen Fülle.</p>



<p>Das ist der Anfang für mehr Dankbarkeit. Für mehr &#8222;Alhamdullilah&#8220;, für mehr Lobpreisen und demütig sein. Für Tränen in den Augen und für neue Fragen.  Denn wenn wir aufhören zu fragen, warum habe ich dies und das und jenes nicht oder warum kann ich dies und das und jenes nicht, dann kommen uns ganz andere Fragen in den Sinn. </p>



<h3>Über sich hinaus denken</h3>



<p>Fragen, die nicht stehenbleiben, bei dem, was wir haben. Oder eben nicht. Können oder nicht. Fragen, die über uns selbst hinausreichen. Hin zu anderen. Hin zu Bedürftigen. Hin zu Trauernden. Hin zu Geflüchteten. Hin zum Geben. Zum Schenken. Zum Tun.</p>



<p>Dann wird aus:</p>



<p> &#8222;Was habe ich?&#8220; &#8211; &#8222;Was habe ich zu geben?&#8220; und aus</p>



<p>&#8222;Was kann ich?&#8220; wird &#8222;Was kann ich damit für andere tun?&#8220;</p>



<p>Diese Fragen haben damit das Potential, das schöne und lobenswerte Gefühl der Dankbarkeit in gute Taten umzuwandeln und  <strong>anderen zu geben</strong>. Anderen zu helfen. Anderen ihre Not zu erleichtern. </p>



<p>Mit einer Spende von unserem Besitz.  Mit einem Dua für eine trauernde Schwester. Mit einem Lächeln von unserem Glück. Mit einem Wort aus unserem Herzen.</p>



<p>Das ist gut für andere. Und gut für uns. </p>



<p>Denn Allah sagte im Quran:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8222;Wahrlich, wenn ihr dankbar seid, dann werde Ich euch noch mehr geben. Seid ihr jedoch undankbar, dann ist Meine Strafe streng.</p><cite>Quran, Sura 14:7</cite></blockquote>



<h2>Vergleichsweise glücklich: Alhamdullilah!</h2>



<p>Wenn also das nächste Mal die Milch den Kaffee küsst, dann küss du dein Baby. Oder deinen Mann:) Oder schicke einen lieben Gruß an deine Nachbarin. Und sage und fühle: </p>



<p>&#8222;Alhamdullilah, dass es dich gibt, mein Baby. Und mich. Diesen Morgen. Diesen Himmel. Und diesen heißen Kaffee mit ganz viel Zucker drin.  Und alhamdullilah für diesen Kuss, den ich dir schenken kann. </p>



<p>Alhamdullilah, dass ich Muslim bin und dieses Hadith habe, mit dem ich den Räuber der Freude so freudvoll und lächelnd besiegen kann.</p>
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		<title>Blog-Pause: Wie ich versuche, schweigend meine Stimme wiederzufinden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ummabdurrahman]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2020 13:01:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum es auf meinem Blog so still geworden ist...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Liebe Leserin, </p>



<p>wie schön, dass du da bist. Alhamdullilah. Glaub mir, ich freue mich wirklich sehr über deinen Besuch auf meinem Blog.</p>



<p>Vielleicht hast du in letzter Zeit öfter mal reingeklickt. Nur um dann festzustellen: &#8222;Ach schade, wieder nix Neues!&#8220;</p>



<p>Bitte nimm mir mein Schweigen nicht übel.</p>



<h2>Unendlich viele Gedanken </h2>



<p>Ich habe oft an dich gedacht und in Gedanken habe ich dir unendlich viele Blogartikel geschrieben. Immer wieder kamen mir neue Ideen. Gedanken, Gefühle, die danach riefen, mitgeteilt, mit <strong>dir</strong> geteilt zu werden.</p>



<p>Zum Beispiel wollte ich darüber schreiben, was eine schöne Kindheit ausmacht. Oder warum es manchmal ganz schön herausfordernd ist, eine muslimische Frau zu sein. Oder welche Bücher es sich zu lesen lohnt.</p>



<h2>Aber keine Stimme, um sie auszusprechen&#8230;</h2>



<p>Immer wieder habe ich angefangen. Geschrieben. Und nachgedacht. Und hinzugefügt. Und wieder gelöscht. Und wieder geschrieben. </p>



<p>Aber &#8211; nichts veröffentlicht. </p>



<p>Das liegt nicht daran, dass ich dir nichts mehr zu sagen habe. Im Gegenteil, ich möchte mich so gern mit dir austauschen. Mit dir sprechen.</p>



<p>Aber leider weiß ich nicht mehr &#8211; <strong>wie</strong>. Mir scheint, ich habe meine Stimme verloren. Vielleicht weil da kein Echo ist.</p>



<h2>Ich und Du und die Stille</h2>



<p>Ich frage mich:</p>



<p>In welcher Stimme soll ich zu dir sprechen? Wer bin ich? Wer will ich sein? Wofür stehe ich? Was kann ich mir zutrauen? Und was nicht? </p>



<p>Und was von dem, was ich in mir trage an Gedanken und Ideen, interessiert dich?</p>



<p>Und:</p>



<p>Wer bist du? Wer willst du sein? Wovon träumst du? Woran leidest du?</p>



<p>Ich vermisse deine Antwort. Deine Kommentare. Deine Spuren &#8211; unter meinen Artikeln. </p>



<h2>Im Vakuum des Schweigens</h2>



<p>Manchmal fühlt es sich so an, als ob meine Worte alle verloren gehen. Im Vakuum eines riesigen Schweigens. </p>



<p>Vielleicht ist das gar nicht so. Vielleicht landen meine Worte bei dir. In deinem Herzen. Oder auch woanders;) Vielleicht bewegen sie etwas in dir. </p>



<p>Aber ich spüre es nicht. Ich weiß es nicht. </p>



<p>Deshalb fühle ich mich einsam mit meinem Schreiben. In dieser Stille. Die vielleicht gar keine ist.</p>



<h2>Wieder sprechen lernen </h2>



<p>Ich möchte deshalb innehalten. Eine Blog-Pause machen. Und lauschen. In mich selbst hineinhören. Um meine Stimme wiederzufinden. </p>



<p>Und vielleicht auch dich. </p>



<p>Die du ein Teil von meinem Schreiben und diesem Blog hier bist. </p>



<p>Ruf mir gern etwas zu: </p>



<p>Ein Wort. Einen Satz. Eine Frage. Etwas, was du wissen willst.</p>



<p>Damit ich weiß, dass die Stille so still nicht ist.</p>



<p>__________________________________________________________</p>



<p><strong>Ich danke dir</strong>! </p>



<p>Jazaaki llahu khairan.</p>



<p>Deine Ummabdurrahman</p>



<p></p>
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		<title>Woran ich denke, wenn im Frühling der Flieder blüht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ummabdurrahman]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2020 17:05:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich liebe den Frühling schon seit ich ein kleines Mädchen war. Was ich an ihm so wunderbar finde und was der Duft des Flieders damit zu tun hat...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/woran-ich-denke-wenn-im-fruehling-der-flieder-blueht/">Woran ich denke, wenn im Frühling der Flieder blüht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de">Die Hälfte der Ummah</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute bin ich mit meinen zwei Jüngsten zum Spielplatz spaziert. Endlich dürfen wir wieder hin! Dort wächst, gleich neben dem Sandkasten und hinter der Bank, auf der ich gerne sitze, ein wunderschöner Fliederbusch mit hellvioletten Blütenkerzen.</p>



<h2>Ein kleines Mädchen im Frühling</h2>



<p>Ich weiß nicht, wie es dir geht. Aber ich liebe Flieder.</p>



<p>Sein Duft berührt mich. Umhüllt mich. Und trägt mich zurück. Zurück in die Zeit, in der ich noch klein war. In einem großen Haus. Mit einem wilden Garten und einem Wald gleich vor der Tür.</p>



<p>Schon damals konnte ich es nicht erwarten, dass die Erde sich schmückte und die Blumen endlich hervorkamen wie bunte Knöpfe auf einem grünen Kleid: Die weiß-rosa Buschwindröschen, die honiggelben Himmelschlüsselchen und die lila Leberblümchen &#8211; alle, alle wünschte ich mir herbei.</p>



<p>Jedes Jahr wieder sehnte ich mich nach dem Ruf des Kuckucks, dem Klappern des Storches auf dem Schornstein neben unserem Haus und nach jenem Frühsommermorgen, an dem meine Mutter auf der Terrasse den ersten Rhabarber schälen würde.</p>



<p>Hmm&#8230;wie gut das roch. Und wie schön das war. Aus dem Bett klettern, die Treppen hinunter steigen und dann gleich raus auf die Terrasse treten. Rhabarber-Duft einatmen. Und Liebe und samtweiche Morgenluft. </p>



<h2>Junges Licht und weiter Himmel</h2>



<p>Noch heute klopft mein Herz und leuchten meine Augen, wenn der Frühling kommt. </p>



<p>Noch immer mag ich seinen Wind, der so warm ist und weich und mir im Vorbeiwehen eine Geschichte erzählt. Von einem Meer aus abertausend zarten Blüten. So bunt und so schön wie der Regenbogen.</p>



<p>Ich mag das junge Licht &#8211; das sich über sich selbst zu wundern scheint &#8211; wenn es mit den Schatten der zartgrünen Sträucher Verstecken spielt. Oder wie ein goldig schimmernder Schleier luftleicht durch mächtige Baumkronen schwebt.</p>



<p>Ich liebe den Himmel, der plötzlich so weit ist und so freundlich und so wunderbar blau. Ich spüre, wie er aufatmet und wieder frei ist. Frei von der Last dunkler Winterwolken und grauer Nebelschwaden. Blankgeputzt für das stete Sri Sri der Mauersegler und das geschäftige Zwitschern der Schwalben.</p>



<h2>Ein Versprechen und ganz viel Sehnsucht</h2>



<p>Für mich ist der Frühling wie ein Versprechen. Wie eine Ahnung von etwas, was wunderschön ist. Etwas, was erst noch kommt.</p>



<p>Gerade so wie der Morgen, der einen neuen Tag verspricht. </p>



<p>Wenn er mir begegnet, so grün, so lau, so licht und so voller Fliederduft &#8211; dann stelle ich mir vor, wie es im Paradies wohl ist: wo alles für immer und noch viel schöner ist.</p>



<p>Dann sehne ich mich. Und das ist schön&#8230;</p>



<p>Nach Allah, dem Barmherzigen, der all dies so vollkommen für uns, Seine Diener, erschaffen hat.</p>



<p>Und nach der <a href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/knospe-meines-herzens-du-bluehst-im-paradies/">Knospe meines Herzens</a>, die blüht, dort in jenem Garten, der alle Farben des Frühlings hat.</p>



<p><em>Möge Allah uns in Jannatul firdaus führen und uns dort vereinen.</em></p>



<p>Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/webentwicklerin-5523/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=5061139">Gabriele Lässer</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=5061139">Pixabay</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Tod der Anderen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ummabdurrahman]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2020 13:32:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Tod der anderen ist eine Erinnerung an jenen, den wir selber sterben müssen. Doch - lassen wir uns ermahnen?</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center">Manche sterben jetzt</p>



<p class="has-text-align-center">ertrinken einsam in weißen Wogen</p>



<p class="has-text-align-center">Inmitten ihrer Brust.</p>



<p class="has-text-align-center">_______</p>



<p class="has-text-align-center">Manche weinen jetzt</p>



<p class="has-text-align-center">sind allein mit ihren Tränen</p>



<p class="has-text-align-center">ein allerletztes Mal.</p>



<p class="has-text-align-center">________</p>



<p class="has-text-align-center">Manche rufen jetzt</p>



<p class="has-text-align-center">Sehnen sich nach lieben Menschen</p>



<p class="has-text-align-center">Und einem letzten Kuss.</p>



<p class="has-text-align-center">_______</p>



<p class="has-text-align-center">Manche sterben …</p>



<p class="has-text-align-center">Jetzt!</p>



<p class="has-text-align-center">______</p>



<p class="has-text-align-center">Wir aber leben.</p>



<p class="has-text-align-center">Und lachen.</p>



<p class="has-text-align-center">Und glauben uns sicher</p>



<p class="has-text-align-center">______</p>



<p class="has-text-align-center">Vor den Wogen. Und den Tränen. Und dem letzten Kuss.</p>



<p><em>Möge Allah uns zu sich rufen, während Er Wohlgefallen an uns hat und und uns zu sich kommen lassen als Muslime.</em></p>



<p>Bild von <a href="https://pixabay.com/photos/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1031262">Free-Photos</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1031262">Pixabay</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>5 Vorzüge der Rezitation des Quran, auf die du dich im Ramadan freuen kannst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ummabdurrahman]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 11:41:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lesen und Lernen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Ramadan ist das Lesen des Qurans besonders segensreich. Warum der Quran jetzt dein wichtigster Gefährte sein sollte und worauf du dich beim Rezitieren so richtig freuen kannst...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/5-vorzuege-der-rezitation-des-quran-auf-die-du-dich-im-ramadan-jetzt-so-richtig-freuen-kannst/">5 Vorzüge der Rezitation des Quran, auf die du dich im Ramadan freuen kannst</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de">Die Hälfte der Ummah</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ramadan. </p>



<p>Endlich ist er da! </p>



<p>Alhamdullilah, wir haben diesen gesegneten Monat erreicht. Den Monat, in dem die Tore des Paradieses geöffnet werden und die Tore der Hölle geschlossen werden.</p>



<p>Den Monat des Fastens. Der Barmherzigkeit. Der Vergebung.</p>



<p>Vor allem aber: Den Monat des Qurans! </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Der Monat Ramadan ist es, in dem der Quran als Rechtleitung für die Menschen herab gesandt worden ist und als klare Beweise der Rechtleitung und der Unterscheidung [&#8230;]</p><cite>Sura 2:185</cite></blockquote>



<p>Lies mal, was Allah uns über den Quran sagt&#8230;</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Oh ihr Menschen, zu euch ist nunmehr eine Ermahnung von eurem Herrn  gekommen und eine Heilung für das, was in den Brüsten ist, eine Rechtleitung und Barmherzigkeit für die Gläubigen.</p><p>Sag: Über die Huld Allahs und über Seine Barmherzigkeit, ja darüber sollen sie <strong>froh sein</strong>. Das ist besser als das, was sie zusammentragen.</p><cite>Sura 10:57-58</cite></blockquote>



<p>Allah sagt uns, wir sollen froh sein, uns freuen &#8211; über diese besondere Gabe, dieses barmherzige Geschenk. Denn es ist besser und wertvoller als alles andere!</p>



<h2>Freust du dich?</h2>



<p>Die Frage ist: </p>



<p>Haben wir das wirklich verinnerlicht? </p>



<p>Haben wir dieses Geschenk im stressigen Alltag nicht oftmals zu wenig beachtet? Ihm zu selten unsere Zeit, unsere Stimme und unsere Tränen geschenkt? </p>



<p>Und vor allem: Uns zu selten aufrichtig darüber gefreut?</p>



<p>Könnte sein, oder?</p>



<p>Dann ist jetzt die beste Zeit, das zu ändern! </p>



<p>Ich bin mir sicher, du sehnst dich auch nach dem Quran. Nach seinem Licht, seinem Klang und dem Frieden, den er mitbringt. </p>



<h2>Oder hast du Angst?</h2>



<p>Aber du fragst dich: </p>



<p>Wie soll ich nur genug <a href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/wie-du-es-endlich-schaffst-regelmaessig-quran-zu-lesen-und-ihn-erfolgreich-auswendig-zu-lernen-auch-als-mutter/">Zeit für das Lesen des Quran</a> finden? Wie soll ich das bloß alles schaffen? </p>



<p>Fasten, Lesen, Kinder, Küche, Chaos? </p>



<p>Vielleicht hast du auch noch einen Job, der dich fordert?</p>



<p>Hektisch wirfst du einen Blick auf deine Ramadan-To-Liste, die länger ist als  die Zöpfe von Rapunzel. </p>



<p>Und&#8230; hast Angst. </p>



<p>Angst zu versagen. Es nicht zu schaffen. </p>



<p>Wieder nicht&#8230;</p>



<h2>Lange Liste &#8211; hoher Berg</h2>



<p>Merkst du was? Du freust dich gar nicht mehr. Du fühlst dich, als ob du vor einem riesigen Berg von Pflichten stehst, den du überwinden musst. Ohne dass du so richtig motiviert bist. </p>



<p>Im Gegenteil, du fühlst dich irgendwie gelähmt, ohnmächtig und ein bisschen ratlos&#8230;</p>



<p>Woran das liegt? </p>



<ol><li>Deine Liste ist zu lang.</li><li>Du siehst einen Berg, wo keiner ist.</li></ol>



<p>Die Lösung?</p>



<h2>Einen Gefährten suchen</h2>



<p>Erstens: Kürze deine Liste. </p>



<p>Radikal. Bis nur noch ein Wort darauf steht: </p>



<p>QURAN </p>



<p>Und dann schreib dahinter vielleicht noch ein Wort: </p>



<p>ICH</p>



<p>Verbinde diese beiden Wörter. Und dann?</p>



<p> Freue dich! </p>



<p>Denn du und der Quran &#8211; ihr beide &#8211; ihr seid das beste Ramadan-Team! Und die Power, die du durch seine Rezitation erhältst, ist viel stärker als alle Listen der Welt.</p>



<h2>Aus einer Quelle trinken</h2>



<p>Zweitens:</p>



<p>Vergiss den Berg. </p>



<p>Stell dir lieber eine Quelle vor. Ein kühle, erfrischende Quelle, die leise sprudelt&#8230;</p>



<p>Du bist lange gewandert und sehr durstig. Endlich kannst du deinen brennenden Durst löschen. Das Wasser schmeckt herrlich süß. Du kannst so viel trinken, wie du möchtest. Mit jedem Schluck von ihrem köstlichen Wasser fühlst du dich besser. Erfrischt. Gestärkt. Und so wunderbar ruhig und zufrieden. </p>



<p>Dann wäschst du dein Gesicht, deine Hände. Vielleicht tauchst du sogar gänzlich darin ein. Und spürst, wie gut dir das tut: Dich zu reinigen. Von allem Schmutz der Reise, von deiner tiefen Erschöpfung, der Müdigkeit und den dunklen Gedanken.</p>



<h2>Zur Ruhe kommen und Kraft schöpfen</h2>



<p>Warum ich dir das erzähle?</p>



<p>Weil der Quran so wie diese Quelle ist. Und der Monat des Quran ist es auch. Sie sind da, damit du auf deiner langen Reise, deinem Leben &#8211; immer wieder zu Ruhe kommen und Kraft sammeln kannst. Sie schenken dir neue Kraft, stärken deinen Iman, reinigen dich von Sünden und beleben dein Herz. </p>



<p>Du musst nicht aus ihnen trinken. Aber &#8211; du darfst! Du hast die Chance!  </p>



<p>Jetzt freust du dich doch? Ein kleines Lächeln schmückt deine Lippen?</p>



<p>Alhamdullilah. Wie schön!</p>



<p>Und damit du dich gleich noch viel mehr freuen kannst, habe ich 5 Vorzüge der Quran-Rezitation für dich zusammen getragen.</p>



<p> Als kleine Erinnerung:)</p>



<p>Bereit? Dann los&#8230;</p>



<h2>5 Vorzüge der Quran-Reziation</h2>



<h3> 1) Das Licht der Rechtleitung </h3>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Dieses Buch, an dem es keinen Zweifel gibt, ist eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen [&#8230;]</p><cite>Sura 2:2</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Alif. Lam. Ra. Dies ist ein Buch, das wir zu dir hinab gesandt haben, damit du die Menschen mit der Erlaubnis ihres Herrn aus den Finsternissen hinaus ins Licht bringst, auf den Weg des Allmächtigen und Lobenswürdigen, den Weg Allahs, Dessen ist, was in den Himmeln und auf der Erde.</p><cite>Sura 14:1-2</cite></blockquote>



<h3>2) Belohnung bei Allah</h3>



<p>Der Gesandte Allahs, saws, sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p> Wer auch immer einen Buchstaben aus dem Quran liest, wird eine Hasanat bekommen und die Hasanah wird verzehnfacht. Ich sage nicht, dass Alif Lam Mim ein Buchstabe ist. Sondern Alif ist ein Buchstabe, Lam ist ein Buchstabe und Mim ist ein Buchstabe.</p><cite>Tirmidhi und Ad Darimi</cite></blockquote>



<p>und er, saws, sagte auch:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wer geschickt/erfahren im Lesen des Qurans ist, wir mit den Enthüllten, Ehrenhaften und Reinen sein. Und jener, der beim Lesen des Qurans stottert und (das Rezitieren) ihm Schwierigkeiten bereitet, wird doppelt belohnt.</p><cite>Al Buchari</cite></blockquote>



<h3>3) Fürsprache am Tag des Gerichts</h3>



<p> Der Gesandte Allahs, saws, sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Das Fasten und der Quran werden am Tage der Auferstehung für den Diener Fürsprache einlegen. Das Fasten wird sagen: &gt;Oh mein Herr! Ich hielt ihm vom Essen und der Lust ab, so nehme meine Fürsprache für ihn an.&lt; Und der Quran wird sagen: &gt;Ich hielt ihn davon ab, in der Nacht zu schlafen, so nehme meine Fürsprache für ihn an.&lt; Er, saws, sagte:&gt;Und sie werden (mit Allahs Erlaubnis) die Fürsprache einlegen.</p><cite>Ahmad, At-Tabarani, Al Hakim und anderen</cite></blockquote>



<h3>4) Erhöhung der Rangstufen</h3>



<p>Der Gesandte Allahs, saws, sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Es wird zum Bewahrer des Qurans gesagt: Rezitiere, steige empor und rattil (rezitiere langsam und deutlich) so wie du im Leben dieser Welt getan hast, denn wahrlich, deine Stellung (im Paradies) ist dort, wo du mit dem letzten Vers aufhörst.</p><cite>Abu Dawud und Tirmidhi</cite></blockquote>



<h3>5) Stille und Frieden im Herzen</h3>



<p>Von Bara Ibn Azib, Allahs Wohlgefallen auf ihm, welcher sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Es gab einst einen Mann, der sein Pferd (aufgrund dessen Stärke) mit zwei Tauen gezügelt hatte und dabei Sura Al Kahf rezitierte. Daraufhin brannte sein Pferd durch. Als er (der Mann) daher aufwachte, kam er zum Propheten, saws, und erzählte ihm, was geschehen war. Er , saws, sagte: Dies ist die Sakinah, die aufgrund des Quran herabkam.</p><cite>Buchari und Muslim</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>(Es sind) diejenigen, die glauben und deren Herzen im Gedenken Allahs Ruhe finden. Sicherlich, im Gedenken Allahs finden die Herzen Ruhe!</p><cite>Sura 13:28</cite></blockquote>



<h2>Mit Freude dem Licht entgegen</h2>



<p>Und nun, liebe Schwester wünsche ich dir viel Freude mit dem Quran. Mache ihn zu deinem besten Gefährten und genieße deine Ramadan-Zweisamkeit mit ihm. </p>



<p>Erlebe, wie du dich veränderst. Wie er dich verändert.</p>



<p>Wie dein Herz erwacht und sich mit Licht füllt. Wie deine Zunge die Schönheit der Ayat genießt. Wie deine Ohren sich jeden Tag mehr danach sehnen, den unvergleichlichen Klang des Quran zu hören. </p>



<p>Erlebe, wie deine Augen ungeduldig darauf warten, dass der Quran den Schleier von ihnen nimmt und sie sehend macht für die Zeichen Allahs in Seiner Schöpfungs und in dir selbst.</p>



<p><em>Möge Allah uns zu Gefährten des Qurans machen und uns zu jenen gehören lassen, die ins Paradies eintreten werden.</em></p>



<h4>Quellen:</h4>



<p>www.salaf.de</p>



<p>www.r-islam.de</p>



<p>Bild: Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/chzaib-56561/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=186622">chzaib</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=186622">Pixabay</a></p>



<h4>Zum Weiterlesen:</h4>



<p><a href="https://www.ibnabeeomar.com/blog/3-steps-to-reconnect-with-the-quran-in-ramadan-after-a-year-of-disconnect">https://www.ibnabeeomar.com/blog/3-steps-to-reconnect-with-the-quran-in-ramadan-after-a-year-of-disconnect</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schrei-Baby: Wie ich das ständige Weinen meines Babys als Mutter erlebt habe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ummabdurrahman]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2020 14:07:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frau und Mutter sein]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein erstes Kind war ein Schrei-Baby. Es schrie stundenlang, schlief kaum und war einfach untröstlich. Wie viel Kraft mich das gekostet hat und warum schließlich doch noch alles gut wurde, erzähle ich dir in diesem Beitrag...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Stille. </p>



<p>Einfach nur Stille. </p>



<p>Mehr wollte ich nicht. Aber mein Baby hielt davon nichts. Es schrie. Und schrie und schrie. Schon seit Stunden. So wie gestern. Und vorgestern. Und vorvorgestern. Seit wir das Krankenhaus drei Tage nach seiner Geburt verlassen hatten, war es nicht zu beruhigen. </p>



<p>Es war völlig außer sich. Und ich mittlerweile auch. Denn ich wusste mir keinen Rat mehr. Und vor Müdigkeit konnte ich kaum noch einen Fuß vor den anderen setzen. </p>



<p>Was in aller Welt fehlte meinem Baby? Woran litt es so sehr? Und wie sollte ich ihm helfen?</p>



<h2>Ist eben so&#8230;</h2>



<p>Ich fragte meine Hebamme. Sie sagte, bei manchen Kindern sei das eben so. Die bräuchten einfach länger, um anzukommen. </p>



<p>Das konnte ich zwar irgendwie nachvollziehen. Denn auch mir fiel es schwer, in meinem neuen Leben zwischen Windeln, Dauer-Stillen und völliger Erschöpfung anzukommen. Aber es half mir kein bisschen weiter. Denn mein Baby schrie weiterhin. </p>



<p>Und ich wusste immer noch nicht, wie ich ihm helfen konnte. Und mir! </p>



<h2>Nur ein Spielchen?</h2>



<p>Ich fragte die Kinderärztin, die kurz vor der Rente stand. Sie murmelte etwas von Dreimonatskoliken und drückte mir ein Buch in die Hand, das in solchen Fällen helfen solle. </p>



<p>Jedes Kind kann schlafen lernen, versprach es vollmundig. Es schlug vor, das schreiende Kind schreien zu lassen. Zwar Ab und zu mal hinzugehen. Es aber nie, nie, niemals aus dem Bettchen zu nehmen, wenn seine Schlafzeit gekommen war. </p>



<p>Das Kind solle endlich lernen, dass es mit seinen „Spielchen“ nichts erreichen könne. Aber mein Kind spielte keine Spielchen. Es war in Not. Und ich mit ihm. Dieses Buch konnte daran nichts ändern. Im Gegenteil, es verschärfte unsere Not noch. Indem es uns den Vorwurf ins Herz rammte, einem gemeinen Spielchen verfallen zu sein.</p>



<h2>Du sollst, du musst, du darfst nicht&#8230;</h2>



<p>Andere fragte ich nicht. Sie hatten trotzdem alle etwas zu sagen. Das Kind muss endlich allein in seinem Bettchen schlafen. Leg es doch einfach hin und geh raus. Dann wird es schon schlafen. Nein – leider nicht!</p>



<p>Das Kind hat Hunger. Du musst es jedes Mal&nbsp; stillen, wenn es weint. Deine Milch reicht nicht. Du darfst es nicht so verwöhnen. Trage es doch nicht dauernd herum. Trage es mehr herum. Du musst auch mal an dich denken. Es muss sich doch auch mal allein beschäftigen. Das hat dich ja ganz schön im Griff. Du hast es zu sehr verwöhnt. ..</p>



<p>Die Liste könnte noch endlos weitergehen…</p>



<h2>Allein zu zweit (oder zu dritt)</h2>



<p>Leider wusste ich damals noch nichts von <a href="https://www.familienhandbuch.de/unterstuetzungsangebote/beratung/schreiambulanzen.php">Schreiambulanzen</a>. Dort kannte man sich mit solchen Fragen wirklich aus. Und vor allem mit den Antworten. Aber das hatte mir keiner gesagt. Jedenfalls nicht rechtzeitig. Ich blieb also allein. Mit mir. Meinen Fragen. Den vielen Rat-Schlägen. Und meinem Baby, das unentwegt schrie.</p>



<p>Stundenlang trug ich es durch die Wohnung, sang Schlaf-und Kinderlieder in Endlosschleife, rezitierte alles, was ich vom Quran auswendig wusste, kuschelte, wickelte, stillte, weinte, flüsterte, schimpfte, seufzte, bettelte…</p>



<p>Aber – nichts half.</p>



<h2>Ein halbes Jahr nur Tränen, und dann&#8230;</h2>



<p>Den ganzen nebeligen und kalten Herbst hindurch und auch den kompletten eisigen Winter hindurch schrie mein Baby. Von abends gegen halb sechs bis nachts um 11. Erst dann schlief es in meinen Armen ein. Vollkommen leer geschrien. Und vollgepumpt mit Milch bis an den Rand.</p>



<p>Als ich im Frühling kurz davor war, vor Erschöpfung, nie enden wollender Sorge und tonnenschweren Schuldgefühlen zusammenzubrechen, geschah etwas, womit ich nicht mehr gerechnet hatte.</p>



<p>Mein Baby lächelte. Und war still. Einfach so.</p>



<p>Ohne Herumtragen. Ohne Stillen. Ohne stundenlanges, exzessives Spazierengehen auf holprigen Pisten (ebene Gehwege waren ihm ein Graus). Ohne Singen. Ohne Wippen. Ohne alles.</p>



<h2>Doch keine schlechte Mutter?</h2>



<p>Plötzlich war es zufrieden. Mit sich und der Welt. Und mit mir! Und ich bekam eine erste Ahnung davon, wie sich das anfühlt – wenn dein Baby nicht ständig schreit.</p>



<p>Wenn du dich nicht ständig fragen musst: Was mache ich falsch? Was fehlt ihm? Warum kann ich es nicht beruhigen? Bin ich eine schlechte Mutter?</p>



<p>So also ist das, dachte ich – Mutter sein ohne Schuldgefühle. Ohne Selbstzweifel. Ohne <a href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/mama-burnout-warum-es-manchmal-ganz-schoen-schwer-ist-eine-supermama-und-hausfrau-zu-sein/">Angst, zu versagen</a>. </p>



<p>So schön kann das sein. Und so leicht.</p>



<p>Doch warum konnte ich das nicht früher erleben? Und warum jetzt? Was war geschehen?</p>



<h2>Zeit zum Wachsen</h2>



<p>Im Grunde war gar nichts geschehen. </p>



<p>Es war einfach nur Zeit vergangen. Viele, viele Tage. Voller Regen und Nebel, voller Milch und Geschrei. Und ebenso viele Nächte. Die viel zu spät begannen und viel zu früh endeten. </p>



<p>Und ganz nebenbei, während mein Baby weinte und schrie und sich stundenlang gegen den Schlaf und das neue Leben wehrte, war es gewachsen. Nicht nur in die Länge. Das auch. Vor allem aber war es in seinen Fähigkeiten gewachsen. </p>



<p>Es konnte jetzt krabbeln und Dinge festhalten und Laute von sich geben. Es konnte etwas aus eigenem Antrieb erreichen.</p>



<p> Zum Beispiel das andere Ende des Teppichs.</p>



<h2>Etwas tun können &#8230;</h2>



<p>Und das war vielleicht das Wichtigste. Jedenfalls für mein Kind. Es wollte etwas tun. Etwas tun können. Von sich aus. Und lange Zeit konnte es nur atmen, trinken, kuscheln und schreien. Das waren seine Möglichkeiten zu handeln. Und sich mitzuteilen. Und genau das hat es getan.</p>



<p>Das wurde mir plötzlich klar.</p>



<p>Und noch etwas anderes dämmerte mir..</p>



<h2>Falsch gerechnet&#8230;</h2>



<p>Die Gleichung &#8222;Baby ruhig= Mama gut&#8220;, die ich aufgestellt hatte und die auch meine Umgebung immer wieder an mich heran trug, war viel zu einfach! Sie war ungerecht.  Und unlösbar &#8211; zumindest für mich. Und mein Baby. </p>



<p>Und trotzdem, oder gerade deswegen hat sie mich innerlich beinahe zugrunde gerichtet. Ich habe die ganze Zeit mit aller Kraft versucht, ihr gerecht zu werden. Was einfach nicht gelingen konnte. </p>



<p>Weil es nicht die unsere war! </p>



<h2>Unkontrolliert lebendig </h2>



<p>Langsam begann ich zu verstehen, dass das Schreien meines Kindes eben kein ständiger Vorwurf war. Kein: &#8222;Mama, du bist schlecht!&#8220; &#8222;Mama, du versagst!&#8220; </p>



<p>Sondern einfach nur sein Weinen. Seine Stimme. Seine Brücke zu uns. Zur Welt. Zur Liebe. </p>



<p>Es lag also gar nicht so sehr in meiner Hand, ob es ruhig war oder nicht. Jedenfalls nicht so sehr, wie ich mir das eingeredet hatte. </p>



<p>Sein Schreien bedeutete nicht unbedingt, dass ich etwas falsch machte. Es hatte auch nichts mit meiner Milch zu tun. Nicht mit irgendwelchen Rhythmen, Büchern und Ratschlägen, die ich umsetzte oder eben nicht. Es lag auch nicht an mangelnder Konsequenz. Oder daran, dass wir es zu viel getragen hatten. Oder zu wenig.</p>



<h2>Nicht weil, sondern obwohl&#8230;</h2>



<p>Es war einfach so. Mein Kind weinte. Und schrie. Und zwar nicht, weil ich etwas falsch machte. Sondern <strong>obwohl</strong> ich versuchte alles richtig zu machen. </p>



<p>Ich will damit nicht sagen, dass es grundlos weinte. Nein, ganz sicher gab es einen Grund. </p>



<p>Vielleicht auch viele. </p>



<p>Vielleicht hat es die Geburt (eine Beckenendlage mit ärztlicher Intervention) als so rabiat und verstörend erlebt, dass es sich dieses Auf die Welt gezerrt werden, von der Seele schreien musste.</p>



<p>Vielleicht war es ihm auch zu laut in dieser Welt. Oder zu leise. Vielleicht vermisste es meinen Bauch und die Enge darin. Die Dunkelheit, das geborgen sein. Vielleicht fühlte es sich einsam, ganz allein in seinem Bettchen. Und es war ihm ganz egal, was in den vielen schlauen Ratgebern stand. </p>



<p>Vielleicht brauchte es einfach ganz viel Nähe. Um sich sicher zu fühlen. Um zu wissen, ja, das ist Mama. Und das ist Papa. Die sind da. Die haben mich lieb. Die hören mich. Und halten mich, wenn es dunkel wird. Oder kalt. Oder einfach nur ungemütlich.</p>



<h2>Schrei nach Liebe</h2>



<p>Darum ging es. Um das Gefühl, geliebt zu werden. Halt zu finden. Schutz und Nähe. Das hat es versucht, zu erlangen. Mit all seiner Kraft. Und dem, was es dafür tun konnte. Und das haben wir versucht, ihm zu schenken. Mit all unserer Kraft. Und weit darüber hinaus.</p>



<p>Dass es trotzdem weinte und viel schrie und schlecht schlafen konnte, das heißt nicht, dass wir versagt haben. Oder dass mit unserem Kind etwas nicht in Ordnung war. Nein, das heißt einfach nur, dass es trotzdem noch etwas gab, woran es litt. Etwas, das wir ihm nicht abnehmen konnten.</p>



<p>So wie es auch später in seinem Leben immer wieder Dinge gab und immer noch gibt, die ihm weh taten. Ein Sturz zum Beispiel. Oder ein Freundin, die keine mehr sein wollte. Oder <a href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/knospe-meines-herzens-du-bluehst-im-paradies/">das Geschwisterchen, das ganz früh starb</a>. </p>



<p>Wir waren da. Wir halfen auf. Wir küssten und trösteten. Aber wir konnten es &nbsp;nicht davor bewahren. Unsere Liebe vermochte nur sein Leid zu verringern, aber nicht es zu verhindern.</p>



<h2>Erschöpft, traurig, wütend</h2>



<p>Heute kann ich das so sehen, aber damals war es schlimm. Sehr schlimm. Damals glaubte ich, auf ganzer Strecke zu versagen. Und nicht nur das. Ich war unglaublich erschöpft. Und ausgebrannt. </p>



<p>Ich erinnere mich daran, dass ich vor Erschöpfung kaum noch laufen konnte. Dass meine Gebete ewig dauerten. Weil ich es einfach nicht schaffte, wieder vom Boden aufzustehen. </p>



<p>Ich sehe noch vor mir, wie wir im Flur sitzen, zusammengekauert, verzweifelt. Mein Mann und ich. Völlig verzweifelt. Vollkommen ausgelaugt. Leer. </p>



<p>Und <a href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/wenn-depression-muslime-trifft-und-was-du-dann-tun-kannst/">unendlich traurig</a>. </p>



<p>Und auch wütend. Darüber, dass wir unser Kind nicht trösten konnten. Dass wir ihm so schlechte Eltern waren. Oder zu sein schienen.</p>



<h2>Keine Zeit, um stolz zu sein </h2>



<p>Wir gaben alles. Aber es reichte nicht. Es war schwer, das Muttersein, das Elternsein zu genießen. Stolz zu sein. Und glücklich.</p>



<p>Wir waren stolz, ja. </p>



<p>Aber wir hatten kaum Gelegenheit, das zu fühlen. Oder zu zeigen. Wir waren damit beschäftigt, den Kinderwagen hastig über die Wiese zu schieben, uns gegenseitig Vorwürfe zu machen, zu weinen, zu wickeln, zu stillen und uns die Kommentare der anderen nicht zu sehr zu Herzen zu nehmen.</p>



<h2>Auftauchen und&#8230;</h2>



<p>Aber irgendwann war es plötzlich vorbei. </p>



<p>Und wir tauchten alle gemeinsam auf. Aus dem Nebel und der Kälte unseres ersten Baby-Winters, von dem mein Vater mir immer gesagt hatte, dass er vorüber gehen müsse. </p>



<p>Die Sonne wurde wärmer. Und der Frühling begann. </p>



<p>Mit unserem Kind, das plötzlich strahlte und lachte und mit uns um die Wette lächelte. </p>



<p>Als hätte es nur auf diesen Tag gewartet. Um uns fortan zu zeigen, dass es mindestens so viele Lächeln in sich trug wie Tränen.</p>



<p>Alhamdullilah!</p>



<h2>Gib nicht auf</h2>



<p>Darum, wenn du gerade in dieser Situation bist und dein Baby schreit und schreit und schreit. Und du weißt nicht mehr ein noch aus &#8211; verliere nicht die Hoffnung. </p>



<p>Gib nicht auf.  Mach, was du kannst. Und was <strong>dir</strong> richtig erscheint. Auch wenn es (scheinbar) nicht reicht. </p>



<p>Und vor allem &#8211; sei dir gewiss, es ist nicht umsonst! Es kommt alles an! Und eines Tages hört das Weinen auf. Und dann fängt ein neuer Frühling an. Auch wenn das mitten im Winter ist. </p>



<p>Mit deinem Kind, das all deine Liebe gesammelt hat. </p>



<p>Während es weinte.</p>



<p><strong>Deine Ummabdurrahman</strong></p>



<p><em>Hattest du auch ein Schrei-Baby? Wie war das für dich? </em></p>



<p>Zum Weiterlesen:</p>



<p><a href="https://www.dgkj.de/eltern/dgkj-elterninformationen/elterninfo-schreibaby">https://www.dgkj.de/eltern/dgkj-elterninformationen/elterninfo-schreibaby</a></p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Selbstfürsorge für Muslime &#8211; 5 Wege, dir jetzt mit dem Islam Gutes zu tun</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ummabdurrahman]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 13:32:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für sich selbst sorgen]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Dua]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenken Allahs]]></category>
		<category><![CDATA[Nachdenken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> Selbstfürsorge erscheint uns oft als etwas, das wir "extra" machen müssen. Etwas, was uns Zeit, Mühe und vielleicht sogar Geld kostet. Dabei ist es so einfach, sich als Muslim Gutes zu tun. Weil  Islam Selbstfürsorge ist!</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/selbstfuersorge-fuer-muslime-5-wege-dir-mit-dem-islam-gutes-zu-tun/">Selbstfürsorge für Muslime &#8211; 5 Wege, dir jetzt mit dem Islam Gutes zu tun</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de">Die Hälfte der Ummah</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Du entscheidest!  </p>



<p>Ob du Zeit hast, für dich zu sorgen. Oder nicht. </p>



<p>Wenn es dir wichtig ist, dir Gutes zu tun, dann findest du Zeit. Und Wege. Und noch viel mehr.</p>



<p>Wenn nicht, dann findest du Ausreden. Und Gründe, warum das überhaupt. gar. nicht. geht! Jedenfalls nicht heute. Eher schon morgen oder übermorgen. Oder übernie! </p>



<p>Dann hetzt und weinst und träumst du dich hastig in den Tod. Der keine Eile hat. Sondern geduldig wartet. Auf dich und dein Erwachen. Und das Leben. Da in dir drin.</p>



<h2>Kleiner Einsatz &#8211; große Wirkung</h2>



<p>Doch, keine Sorge. Du kriegst das schon hin. Denn ich habe eine gute Nachricht für dich:</p>



<p><a href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/selbstfuersorge-ist-auch-fuer-muslimas-wichtig/">Selbstfürsorge</a> muss nicht viel Zeit beanspruchen!</p>



<p>Kleine Selfcare-Snacks reichen. Um viel zu bewirken. Für dich und andere. Für dein Leben im Diesseits und dein Schicksal im Jenseits. </p>



<p>Und das Beste daran:</p>



<p> Alles, was du brauchst, um gut für dich zu sorgen, ist schon da!</p>



<h2>Nicht suchen &#8211; nur finden! </h2>



<p>Du musst nirgendwo hingehen. Nichts kaufen. Und auch nichts aufwändig vorbereiten. </p>



<p>Denn Allah hat alles schon für dich vorbereitet.  In dir drin. In deinem Herzen. Im Islam!</p>



<p>Denn Er sagt im Quran:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Heute habe ich Eure Religion für euch vollendet und meine Gnade an euch erfüllt. Und es ist mein Wille, dass der Islam euer Glaube ist. (Sura 5:3)</p></blockquote>



<h2>Das Geschenk des Barmherzigen annehmen </h2>



<p>Allah, der Allerbarmer, hat dir den Islam geschenkt, alhamdullilah. Eine vollendete Religion, in der nichts fehlt. In der alles enthalten ist, was du brauchst. Damit es dir gut geht. In diesem Leben wie im nächsten. Dir und den Geschöpfen um dich herum.</p>



<p>Es liegt an dir, dieses Geschenk, in das Allah seine ganze Gnade hinein gelegt hat, anzunehmen, es zu öffnen und sorgsam damit umzugehen. </p>



<p>Wie? </p>



<p>Indem du Allahs Willen erfüllst. Und den Islam lebst. Und barmherzig bist. Anderen gegenüber. Aber auch und zuerst dir selbst gegenüber! </p>



<h2>Sich selbst barmherzig sein</h2>



<p>Denn auch du selbst bist ein Geschöpf Allahs. Zerbrechlich. Bedürftig. Und abhängig. </p>



<p>Mit einem Körper, der krank werden kann. Mit einer Seele, die sich verirren kann. Mit einem Herzen, das vor<a href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/wenn-depression-muslime-trifft-und-was-du-dann-tun-kannst/"> Kummer</a> verkümmern kann.  Und einem Verstand, der verloren gehen kann.</p>



<p>Allah hat dir all dies anvertraut! Und du bist diejenige, die dafür verantwortlich ist. <strong>Du </strong>wirst danach gefragt werden. Nach deiner Zeit. Deiner Gesundheit. Deinem Leben. </p>



<p>Und was du damit gemacht hast!</p>



<h2>Wie du dir Gutes tun kannst</h2>



<p>Deshalb, lass<a href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/traeume-nicht-dein-leben-es-weckt-dich-sonst-der-tod/"> den Tod</a> warten! Aber nicht dein Leben. Pack die Ausreden weg. Und die Möglichkeiten an! </p>



<p>Hier sind sie:</p>



<h3>Still sein und nachdenken</h3>



<p>Nachdenken ist etwas, was viele von uns sich abgewöhnt haben. Weil das Handy immer greifbar ist. Und mit ihm die Gedanken anderer Leute. Die wir konsumieren. Wisch, wisch. Und weg. Das macht Spaß. Und wenig Mühe. </p>



<p>Aber &#8211; es übertönt die Stille. Die der Nacht. Und die in dir drin. Die dir was erzählen will. Über dein Leben. Und dein Sterben. Und dich selbst, da zwischendrin. </p>



<p>Versuch doch mal, ihr zuzuhören. Sei ganz ruhig. In deiner Höhle. Wo immer die auch ist (Im Garten? Im Bett? Oder unten am See?). Und blicke zu den Sternen hin. Zu dir selber. Oder in das Buch Allahs. </p>



<p>Und lies die Zeichen, die da sind! Und auf dich warten. Auf deinen Blick. Und dein Verstehen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Siehe, in der Schöpfung der Himmel und der Erde und in dem Wechsel von Nacht und Tag sind wahrlich Zeichen für die Verständigen. Die da Allahs gedenken im Stehen und im Sitzen und Liegen und über die Schöpfung der Himmel und der Erde nachdenken: Unser Herr, du hast all dies nicht umsonst erschaffen. Preis sei Dir! Schütze uns vor der Feuerspein. (Sura 3:190-191)</p></blockquote>



<h3>Den Quran lesen</h3>



<p>Es gibt ein Buch, das die Antwort auf all deine Fragen hat. Dass jedes Dunkel erleuchten und jeden Schmerz lindern kann. Ein Buch, das dich nie im Stich lassen und immer für dich da sein wird. Ein Buch, das niemals zu Ende geht. Ein Buch, das dich kennt. Weil ER dich kennt. Er, der es hinab gesandt hat.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Dies ist ein Buch, das wir zu dir hinab gesandt haben, damit du die Menschen aus den Finsternissen zum Lichte führst, auf den Weg des Mächtigen, des Preiswürdigen.</p><cite>Sura 14:1</cite></blockquote>



<p>Lies dieses Buch. Den<a href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/wie-du-es-endlich-schaffst-regelmaessig-quran-zu-lesen-und-ihn-erfolgreich-auswendig-zu-lernen-auch-als-mutter/"> Quran</a>. Und sei dir sicher, du wirst finden, was du brauchst. Und was dir gut tut!</p>



<p><strong>Einige Beispiele?</strong></p>



<ul><li>Wenn dir ein großes Leid widerfahren ist, dann lies über die schöne Geduld in Sura <a href="https://www.youtube.com/watch?v=OQHp_o2TepY">Yusuf</a>. Und du wirst wieder Hoffnung schöpfen.</li></ul>



<ul><li>Wenn du einsam bist, dann lies: </li></ul>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8222;Wenn meine Diener dich nach mir fragen: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=z7clnTh0OUs">Ich bin nahe</a>.&#8220;</p></blockquote>



<ul><li>Und wenn du glaubst, dass niemand dich und deine Tränen sieht, dann lies:</li></ul>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8222;Siehst du nicht die Vögel über dir? Sie breiten ihre Flügel aus. Und ziehen sie ein. Niemand hält sie &#8211; außer dem Allerbarmer. Er hat ja alles im Blick.&#8220; (Sura 67:19)</p></blockquote>



<p>Lies den Quran und erlebe, wie dein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=InbhAJdqzJI">Herz zur Ruhe</a> kommt, deine Augen überfließen und deine Haut erschauert. Vor Liebe. Und vor Freude. Darüber, dass Er da ist. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=u-mqpgLrhsU">Er, der alles hält</a> und alles im Blick hat. Auch dich!</p>



<h3>Das Gebet verrichten</h3>



<p>Weißt du, was der Gesandte Allahs, saws, zu Bilal, r.a., zu sagen pflegte, wenn ihn etwas beschäftigte? Er sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Oh Bilal, rufe zum Gebet, damit es uns Erleichterung bringt! </p><p>(Sunan Abu Dawud, Hadith Nr.4985)</p></blockquote>



<p>Wenn du dich also danach sehnst, dem Hin und Her des Alltags für einen Augenblick zu entkommen, dann bete. </p>



<p>Spüre, wie die die Sorgen des Diesseits kleiner werden und ihre Macht über dich verlieren. Weil du eintauchst in eine andere Welt. In der es nur dich gibt. Und deinen Schöpfer. Zu dem du sprichst. Den du bittest. Und Der dir alles gewährt, was du brauchst. Zuflucht. Frieden. Und Vergebung. </p>



<p>Nutze dieses innige Zwiegespräch mit Allah, um dich zu stärken. Dich zu entspannen. Und dich auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist. Dein Herz. Und seine Liebe zu Allah. </p>



<p>Dann kann <a href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/mama-burnout-warum-es-manchmal-ganz-schoen-schwer-ist-eine-supermama-und-hausfrau-zu-sein/">der Alltag </a>dir nichts mehr anhaben!</p>



<h3>Von Allah erbitten</h3>



<p>Kennst du diese Waffe, die siegt, ohne zu kämpfen? Die gewinnt, ohne zu verletzen? Die Waffe, die niemandem Leid zufügt. Und jedem helfen kann. Der Iman in seinem Herzen trägt. </p>



<p>Es ist die Waffe des Gläubigen &#8211; das Bittgebet (Dua).  </p>



<p>Ibn Al-Qayyim sagte über sie:</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Dua ist eines der besten Heilmittel und der Feind aller Krankheiten und Leiden. Es bekämpft und heilt sie, verhindert ihr Auftreten und bezwingt oder verringert sie, wenn sie aufgetreten sind. Es ist die Waffe und das Schutzschild des Gläubigen. </p><p>(Ad-Da´wa ad-Dawa, S.41 in: Yasir Qadhi: Die Waffe des Gläubigen, S.62)</p></blockquote>



<p>Was auch immer dich trifft:</p>



<p>Sei es, dass du Schmerzen hast oder dass du traurig bist. Sei es, dass du Hunger leidest. Sei es, dass du einsam bist oder voller Angst. Verliere nicht den Mut. Denn du kannst etwas für dich tun. Immer! </p>



<p>Bitte Allah! Um Hilfe, um Essen, um Schutz. Was auch immer du brauchst. Vertraue darauf, dass Er dich hört. Und dir gibt, was gut für dich ist.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Und euer Herr sprach: Bittet mich; Ich will eure Bitte erhören. (40:60)</p></blockquote>



<h2>Allahs gedenken &#8211; Dhikr</h2>



<p>Alhamdullilah! </p>



<p>Das Gedenken Allahs ist einfach. Du kannst es immer und (fast) überall verrichten. Und auf diese Weise gut für dich sorgen. </p>



<p>Denn es stärkt deine Beziehung zu Allah und dein Vertrauen in Ihn. Wenn du dich immer wieder an Allah erinnerst, wird dir bewusst, dass dein ganzes Leben in seiner Hand liegt. </p>



<p>Wo immer du auch bist. Vom<a href="https://www.youtube.com/watch?v=VVG1eBVUtHM&amp;t=28s"> Morgen</a> bis zum <a href="https://www.youtube.com/watch?v=g1gJiApDTFQ&amp;t=485s">Abend</a>. Und auch im Dunkel der Nacht.</p>



<p>Darum: </p>



<p>Beginne und beende deine Tage mit der besten aller Taten! Mit dem Gedenken Allahs. Über das der Gesandte Allahs, saws, sagte: </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Soll ich euch nicht über die beste der Taten informieren, die reinste bei eurem Herrn, die eure Stufen am meisten erhöht [&#8230;]? Sie sagten: &#8222;Doch.&#8220; Er sagte: Das Gedenken Allahs, des Erhabenen. (Tirmidi 5/459)</p></blockquote>



<p>So wirst du Ihm immer nahe sein. Und Er wird dir nahe sein! Und besser kannst du nicht für dich sorgen!</p>



<p>Denn der Gesandte Allahs, saws, sagte: </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Allah sagt: Ich bin mit dem Gedenken meines Dieners an Mich. Und Ich bin mit ihm, wenn er Meiner gedenkt [&#8230;]. </p><p>(Buchary 8/171 und Muslim 4/2061)</p></blockquote>



<h3>Dankbar sein</h3>



<p>Du bist heute Morgen erwacht. Alhamdullilah. Während ein anderer Mensch in diesem Augenblick vielleicht seinen letzten Atemzug getan hat.  Ist das nicht ein Grund, um <a href="https://www.youtube.com/watch?v=abwbpLrRxHM">dankbar zu sein</a>? </p>



<p>Du kannst heute die Vögel singen hören. Die Sonne auf deiner Haut spüren. Ein Gebet verrichten. Dein Kind streicheln. Jemanden um Vergebung bitten. Den Duft eines Veilchens genießen. An einem glucksenden Bach entlang spazieren. Allahs gedenken. Und noch viel mehr. </p>



<p>Nimm das wahr. Und nimm es nicht für selbstverständlich. Dass du so reich beschenkt wirst. Auch heute wieder. Von Ihm, dem Schenkenden. Dessen Gaben du niemals zählen könntest. </p>



<p>Sag Danke. Oh Allah. Alhamdullilah! </p>



<p>Lächle. Und freue dich. Weil <a href="https://www.positivepsychologie.eu/sites/default/files/ja-magazin_18-19.pdf">Dankbarkeit glücklich</a> macht. Und weil Allah dir noch mehr geben wird, wenn du Ihm dankbar bist. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wahrlich, wenn ihr dankbar seid, will ich euch noch mehr geben. Seid ihr jedoch undankbar, so ist meine Strafe gewiss streng.</p><cite>Sura 14:7</cite></blockquote>



<p>In diesem Sinne: </p>



<p>Tu dir Gutes, indem du Gutes tust. Denke nach über dich und dein Leben und die Zeichen Allahs. Lies den Quran, verrichte das Gebet, wende dich mit all deinen Bitten an Allah, erinnere dich Seiner ständig und übe dich in Dankbarkeit. </p>



<p>Und vor allem, spüre, wie wohltuend es ist, für dich selbst zu sorgen. </p>



<p>Mit dem Islam. Der die beste Selbstfürsorge ist. Alhamdullilah.</p>



<p>Zum Weiterlesen: </p>



<p>Yasir Qadhi: Die Waffe des Gläubigen. Der Stellenwert und die Etikette des Dua im Islam, 2. Auflage, Düsseldorf: IB Verlag, 2011</p>



<p><a href="https://german.mercola.com/sites/articles/archive/2019/05/30/dankbarkeit-ausdruecken.aspx">https://german.mercola.com/sites/articles/archive/2019/05/30/dankbarkeit-ausdruecken.aspx</a></p>



<p><a href="http://islam-pedia.de/index.php?title=Dankbarkeit">http://islam-pedia.de/index.php?title=Dankbarkeit</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/selbstfuersorge-fuer-muslime-5-wege-dir-mit-dem-islam-gutes-zu-tun/">Selbstfürsorge für Muslime &#8211; 5 Wege, dir jetzt mit dem Islam Gutes zu tun</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de">Die Hälfte der Ummah</a>.</p>
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		<title>Ein Ratschlag an alle, die ihr Leben verträumen &#8211; von einer Träumerin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ummabdurrahman]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 17:23:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Menschen hetzen durch ihr Leben. Tun Dinge, die sie nicht wirklich wollen. Vernachlässigen ihre Bedürfnisse, ihre Talente, ihre Ziele, ihre Religion. Sie verschieben alles, was wichtig ist, auf ein unbestimmtes "morgen". Doch was, wenn es dieses nicht mehr gibt?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote"><p>Die Menschen schlafen und wenn sie sterben, erwachen sie.</p></blockquote>



<p>Du hast <a href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/mama-burnout-warum-es-manchmal-ganz-schoen-schwer-ist-eine-supermama-und-hausfrau-zu-sein/">so viel zu tun</a>. Und so wenig Zeit. Nicht wahr? Du hetzt durch deine Tage. Die Wochen. Und dein Leben. Bist immer außer Atem. Und nie so richtig da. </p>



<p>Weil du träumst. So wie ich.</p>



<p>Mit offenen Augen. Und hungrigem Herzen.</p>



<h2>Wie es wäre</h2>



<p>Du träumst davon, wie es wäre, morgens aufzuwachen. Und dich einfach zu freuen. Über den neuen Tag. Das Strahlen der Sonne. Und das Gurren der Tauben auf dem Dach.</p>



<p>Du träumst davon, wie schön es wäre, wenn es schön wäre. So wie früher. Oder noch nie.</p>



<p>Du träumst davon, eine andere zu sein. Eine andere zu werden. Eine, die morgens schon<a href="https://www.youtube.com/watch?v=eThSNtJe7SY"> dankbar</a> ist. Dafür, dass sie am Leben ist.</p>



<p>Aber &#8211; mehr als träumen, das schaffst du nicht. Warum? Das weißt du selber nicht. Du weißt nur, dass das bei den meisten so ist. </p>



<h2>Was du gern würdest </h2>



<p>Es tut dir weh, ja. Das es ist, wie es ist. Dass du nur so halb lebendig bist. </p>



<p>Du würdest gern fliegen. Weit. Ganz weit. Bis zum Meer und den Sternen und wieder zurück. Mit deiner Seele, die ganz und gar flügellahm ist. </p>



<p>Du würdest gern lieben. Tief. Ganz tief. Durch die Nacht und den Tag und wieder zurück. Mit deinem Herzen, das viel zu vorsichtig ist.</p>



<p>Du würdest gern leben. Jetzt. Und für immer. Für Allah und alles, was bei Ihm ist. Mit deinem Glauben, der schwach und verletzlich ist.</p>



<p>Aber, du tust es nicht.</p>



<h2>Wie es ist</h2>



<p>Ganz in der Frühe wachst du auf. Aus deinem liebsten Lieblingstraum. Ein Vogel singt. Ein Lied für dich. Die du der Nacht entkommen bist.</p>



<p>Nun bist du wach. Und ganz allein. So ohne Traum. Im Morgenlicht. </p>



<p>Mit dir selbst. Und deiner Seele. Die lahme Flügel hat. Mit dir selbst. Und deinem Herzen. Das keinen Mut mehr wagt. Mit dir selbst und deinem Leben. Das keine Richtung hat.</p>



<p>Da stehst du auf. Und machst und tust. Trotz der Tränen im Gesicht. Die still sind. Und ganz salzig.</p>



<p>Wie ein Meer. Nur ohne Gischt.  </p>



<h2>Wohin du gehst</h2>



<p>Du gehst weiter. Immer weiter. Ohne Flügel. Ohne Mut. Und ohne ein Wohin.</p>



<p>Bis du ankommst. </p>



<p>Bei ihm.</p>



<p>Bei ihm, der lange schon wartet. Auf dich. Und das Leben. Da in dir drin.</p>



<h2>Erwachen&#8230;</h2>



<p>Darum mein Ratschlag:</p>



<p>Wach auf! Und lebe deinen Traum. Sei die, die du gern wärst. Mach das, was du gern würdest. <a href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/selbstfuersorge-ist-auch-fuer-muslimas-wichtig/">Sorge dafür, dass es schön <strong>ist</strong></a>. Für dich. Und für andere.</p>



<p>Lass deine Seele fliegen. Liebe. Und lebe. </p>



<p>Für Ihn.</p>



<p>Bevor der Tod dich weckt.</p>



<p></p>



<p>Bild von <a href="https://pixabay.com/photos/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=768587">Free-Photos</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=768587">Pixabay</a></p>
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		<title>Mama-Burnout:Wenn Müttern die Kraft ausgeht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ummabdurrahman]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2020 10:45:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frau und Mutter sein]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Hausfrau]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht nur Top-Manager sind von einem Burnout bedroht. Auch viele Hausfrauen und Mütter geraten in die Erschöpfungsfalle. Woran das liegen könnte und wie das eigentlich bei mir so ist, darüber habe ich mir in diesem Beitrag Gedanken gemacht...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/mama-burnout-warum-es-manchmal-ganz-schoen-schwer-ist-eine-supermama-und-hausfrau-zu-sein/">Mama-Burnout:Wenn Müttern die Kraft ausgeht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de">Die Hälfte der Ummah</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hast du auch manchmal Tage, an denen du den Wisch-Mopp am liebsten in hohem Bogen aus dem Fenster werfen würdest? Und die Staubmäuse gleich hinterher.</p>



<p> Tage, an denen schon der Anblick eines einzigen unschuldigen Krümels genügt, um dir den Hals zuzuschnüren? </p>



<p>Tage, an denen dein Herz so wild und unvernünftig vor sich hin springt, dass es weder gewillt noch fähig ist, sich den Erfordernissen des Alltags zu beugen?</p>



<p>Tage, an denen du ungeduldig und unfreundlich bist und ständig mit den Kindern schimpfst? Und danach mit dir selber? </p>



<p>Tage, an denen dir alles schwer fällt. Und nichts läuft. Außer der Nase und ein paar Tränen vielleicht?</p>



<p>Ich schon! </p>



<h2>Erschöpfung als Mutter? Tabu?!</h2>



<p>Ob frau so etwas zugeben darf? Offiziell <a href="https://www.wunderweib.de/darf-ich-als-mutter-nicht-zugeben-ueberfordert-zu-sein-98185.html">eigentlich nicht</a>. </p>



<p>Gute Mütter/Frauen kommen klar. Immer. Und wenn nicht, dann behalten sie es für sich. Das scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu sein. An das wir uns viel zu oft halten. Leider. Denn es führt dazu, dass wir einsam und verschämt vor uns hin leiden, wenn es doch mal nicht so läuft. Anstatt uns auszutauschen und einander beizustehen. </p>



<p>Daher &#8211; weg mit dem Tabu! Und her mit dem Austausch! Sprechen wir darüber! Weil es keine Schande ist, als Mutter auch mal erschöpft und frustriert zu sein. Es fühlt sich nur so an, so lange keine(r) drüber spricht.</p>



<p>Darum will ich den Anfang machen und ehrlich zu dir sein. </p>



<h2>Viel Arbeit, wenig Hilfe, fehlende Abwechslung</h2>



<p>Manchmal könnte ich schon morgens halb 8 in Tränen ausbrechen. </p>



<p>Nämlich dann, wenn ich nach einer kurzen Nacht auf meine lange imaginäre <strong>&#8222;Haushalt-only for-you-Liste&#8220; </strong>schaue. Auf der in der Regel nur ein Name steht. Nämlich meiner. Und ansonsten: </p>



<p>Business as usual:</p>



<p>Gardinen zur Seite schieben, die Fenster öffnen, die Betten ordnen, die Spielzeuge und schmutzigen Kleidungsstücke einsammeln, den Boden fegen, die Waschmaschine füllen, den Trockner leeren.  Den Spiegel polieren. Das Frühstück vorbereiten. Und so weiter und so fort. </p>



<p>Wie wünsche ich mir manchmal, dass da irgendetwas Überraschendes, Abenteuerliches, Revolutionäres geschrieben stünde. Oder wenigstens etwas Anderes als gestern. Und vorgestern. Und vorvorgestern. </p>



<p>Aber ach&#8230;</p>



<p>Nichts dergleichen.  </p>



<h2>Isoliert und erschöpft</h2>



<p>Um ehrlich zu sein: </p>



<p>An Tagen wie diesen treibt mich dieser einsame Kinder-Küche-Chaos-Kreislauf  in den Wahnsinn!</p>



<p>In die Verzweiflung. Oder gar ins Süßigkeitenregal.</p>



<p>Oder alles zusammen. </p>



<p>Warum?</p>



<p>Weil es so eintönig ist. Energie raubt. Und sich endlos wiederholt.</p>



<p>Denn kaum ist der Boden gewischt, ist er auch schon wieder schmutzig. Kaum sind die Spielzeuge eingesammelt, sind sie schon wieder überall verstreut. Wie von Zauberhand. </p>



<p>Und kaum, dass ich einmal nicht müde bin, ist der Tag auch schon wieder vorbei&#8230;</p>



<h2>Hohe Erwartungen und unerreichbare Mutter-Ideale </h2>



<p>Manchmal macht mir das ganz schön zu schaffen. Dieses Gefühl, nichts zu schaffen. Immer wieder bei Null anzufangen. Oder unter Null. Diese Angst, meiner Rolle nicht gerecht zu werden. Nicht gut genug zu sein. Nicht zufrieden genug. Nicht mütterlich genug.</p>



<p>Dann scheint ein überdimensionaler Zauberspiegel vor mir her zu schweben, der ständig ruft: </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8222;Mutter XYZ hinter den sieben Bergen mit ihren sieben Zwergen ist tausendmal besser als du! Sie kocht super lecker und super frisch. Sie ist immer gut gelaunt, einfühlsam und sooooo geduldig. Bei ihr ist alles blitzeblank und außerdem ist sie niemals müde oder krank!!&#8220; </p></blockquote>



<p>Dieser Spiegel zaubert all meine Erfolge ganz klein und meine Schwächen riesengroß. Nach dem Motto: Küche geputzt? Pah, aber das Bad noch nicht! Den umgestoßenen Kakao nicht mit einem gütigen Lächeln quittiert? Was bist du nur für eine mürrische Monster-Mutter! </p>



<p>Bis ich schließlich das Gefühl habe, egal was ich tue, es reicht nicht. Es könnte besser sein.<strong> Ich</strong> könnte besser sein! Entspannter! Geduldiger! Effizienter! </p>



<p>Und das setzt mich noch mehr unter Stress.</p>



<p>Weil ich es eben nicht immer nur genießen kann für meine Familie da zu sein. Weil ich nicht immer frisch koche. Und auch nicht immer lecker;) Weil ich nicht immer nur geduldig und einfühlsam sein kann. Weil ich den Staubsauger manchmal hasse. Und den Besen auch. </p>



<p>Kurz: </p>



<p>Weil mich der hausmütterliche Alltag manchmal mürbe macht! Auch wenn ich ihn und meine Zeit ziemlich optimal manage. Und meine Familie sehr liebe!</p>



<h2>Weitermachen &#8211; um jeden Preis?</h2>



<p>Manchmal kann ich einfach nur nicht mehr. So einfach ist das eigentlich. Und doch so schwer. Denn <a href="https://mama-burnout.com/">nicht mehr können</a>, ist etwas, was Mütter nicht können können. Und manche auch nicht können dürfen.  Erst recht nicht, wenn sie allein erziehend sind (Das bin ich alhamdullilah nicht. Meinen grössten Respekt daher an alle, die allein mit ihren Kindern und ihren Sorgen sind!).</p>



<p>Manchmal würde es vielleicht schon reichen, wenn ich einfach nur wäre, wie ich bin. Unperfekt. Unideal. Und unausgeschlafen. Ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. </p>



<p>Aber das erlaube ich mir nicht. In meinem Kopf läuft ein unsichtbares Audio-Band, das mich stetig in die Schranken weist. &#8222;Alle anderen Frauen schaffen das auch. Wo ist dein Problem? Stell dich nicht so an! Mach weiter!&#8220;</p>



<p>Und dann mache ich weiter, obwohl ich gern mal <a href="http://xn--die-hlfte-der-ummah-kwb.de/selbstfuersorge-ist-auch-fuer-muslimas-wichtig/">eine Pause machen</a> würde. Und dann werde ich weinerlich, reizbar und ungeduldig. Und keiner versteht warum.</p>



<h2>Manchmal, ganz manchmal&#8230;</h2>



<p>An Tagen wie diesen möchte ich am liebsten davon laufen. </p>



<p>Nicht vor meiner Familie, nein!</p>



<p>Aber vor den guten Vorsätzen und meiner weniger guten Laune. </p>



<p>Vor den Bausteinen, Buntstiften und Baby-Puppen. Vor den Krümeln unter dem Tisch und den Flecken auf den Fliesen. Vor den Bergen aus bekleckerten Pullovern und den mit Sand gefüllten Hosen. </p>



<p>Vor den Tellern, die verkleistert und bekleckst nach der Spülmaschine schreien. Vor den Körben ungelegter Kleidung, die vorwurfsvoll in der Ecke stehen. </p>



<p>Vor den angebissenen Äpfeln, den leeren Chipstüten und den großzügig in der Wohnung verstreuten Knete-Kügelchen.</p>



<p>Und vor allem: vor dem großen Zauberspiegel!</p>



<p>Da dass ja aber<s> leider</s> nicht geht, behelfe ich mir folgendermaßen:</p>



<h2>Die Augen schließen und träumen</h2>



<p>Ich schließe für einen Moment meine Augen. Und träume mich fort. Irgendwohin. Wo kein Krümel und kein Kinderspielzeug mich finden kann. Wo kein Spiegel mich sieht. Irgendwohin, wo nicht die Spülmaschine rauscht. Sondern nur der Wind in den Bäumen. Irgendwohin, wo es wild und abenteuerlich ist. Und ich mich so richtig lebendig fühle. Furchtlos und frei.</p>



<p>So ganz ohne Besen und Barbies und Schokoladen verschmierte Prinzessinenkleider.</p>



<p>Dafür mit einem wilden Funkeln in den Augen. Die Arme weit ausgebreitet. Wie zwei Flügel. Voll mit Sehnsucht. Und kühnen Träumen.</p>



<p>Dann bin ich Supermama. Kurz vor dem Sprung. Vom Apfelbaum. In dem der Wind rauscht. Und das Blut in meinen Abenteurer-Venen.</p>



<h2>und dann abstürzen ins Chaos</h2>



<p>Aber dann &#8211; fällt ein Blatt vom Baum. Ein Kind vom Sofa. Oder ein Stein von meinem Herzen. </p>



<p>Und ich stürze hinterdrein.</p>



<p>Und bin wieder da. </p>



<p>Als Un-Supermama im Superchaos. Super spät dran. Super müde. Und super unsuper.</p>



<h2>wo Salz und Zucker sich vermischen, </h2>



<p>Da liegen sie dann &#8211; meine Träume. Zerknittert im Wäschekorb. Gleich neben den dunklen Socken. Die Sehnsucht darbt unterm Küchentisch. Begraben unter einem Heer von Haferflocken. Und das einzige, was noch rauscht, sind meine Ohren. Vom Geschrei des Kindes, das eben vom Sofa fiel. (Keine Sorge, es geht ihm gut, alhamdullilah:))</p>



<p>Da liege dann auch ich. Hingestreckt vom Wahnsinn des ganz normalen Alltags. Auf den klebrigen Fliesen. Und weine. Und während sich das Salz meiner Tränen mit dem Zucker der gestrigen Apfelschorle vermischt, frage ich mich: </p>



<p>Supermama sein oder nicht sein? Und ob das eigentlich die richtige Frage ist.</p>



<p><em>Hast du auch so einen hinterhältigen Zauberspiegel zuhause? Was sagt er dir? Oder bist du eine Supermama mit super geheimen Superwaffen? Bitte verrate sie mir! </em></p>



<p class="has-small-font-size"></p>



<p>Zum Weiterlesen: </p>



<p><a href="https://www.burnout.info/">https://www.burnout.info/</a> </p>



<p><a href="https://frauenfuerfrauen.at/images/layout/wichtigeInfos/Burnout.pdf">https://frauenfuerfrauen.at/images/layout/wichtigeInfos/Burnout.pdf</a></p>



<p><a href="https://www.familie.de/familienleben/eltern/burnout-muetter/">https://www.familie.de/familienleben/eltern/burnout-muetter/</a></p>



<p>Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/Gellinger-201217/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2700972">Gerhard Gellinger</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2700972">Pixabay</a></p>
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